In Gedenken an Waki Zöllner: Die Gmundart-Künstler präsentieren gemeinsam mit Witwe Erika Zöllner (l.) Werke des Gmunder Künstlers. Vorstand Mirko Gmeineder gibt der Ausstellung in der Raiffeisenbank an der Wiesseer Straße Raum.
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In Gedenken an Waki Zöllner: Die Gmundart-Künstler präsentieren gemeinsam mit Witwe Erika Zöllner (l.) Werke des Gmunder Künstlers. Vorstand Mirko Gmeineder gibt der Ausstellung in der Raiffeisenbank an der Wiesseer Straße Raum.

Raiffeisenbank bietet sich für Ausstellung an

Gmundart: Kunstausstellung gerettet

  • Jonas Napiletzki
    vonJonas Napiletzki
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Die gmundart-Künstler stellen bis Weihnachten Werke von Waki Zöllner in der Gmunder Raiffeisenbank aus. Das örtliche Jagerhaus war zuvor aus Platzgründen coronabedingt ausgeschieden.

Gmund – Coronabedingt sah es bis vor Kurzem nicht gut aus für die Gmundart-Künstler. Nachdem das örtliche Jagerhaus als Ausstellungsort ausschied, kam jetzt die Rettung: Die ortsansässige Raiffeisenbank bot ihre Schalterhalle und die Empore im ersten Stock an.

Hans Weidinger, Ausstellungsleiter von Gmundart und Mitorganisator der Tegernseer Kunstausstellung, sagt: „Die Ansteckungsgefahr war uns – auch mit Hygienekonzept – im Jagerhaus zu groß.“ In der Folge fielen beide Veranstaltungen aus.

Die Gmundart-Künstler wandten sich daraufhin an die Leitung der Raiffeisenbank Gmund, die die Ausstellungen bislang schon unterstützt hat. „Wir geben den Künstlern gerne die Möglichkeit, sich in unseren Räumlichkeiten zu präsentieren“, sagt Mirko Gmeineder. Der Vorstand der Genossenschaftsbank betont allerdings: „Auch hier sind die Abstandsregeln und die Maskenpflicht zu beachten.“ Seit Mittwoch sind an der Wiesseer Straße 16  Bilder und Skulpturen des vor fünf Jahren verstorbenen Künstlers Waki Zöllner zu sehen. Zöllner, der die letzten 35 Jahre seines Lebens am Tegernsee verbrachte, wäre am 7. Dezember 85 Jahre alt geworden.

„Er gestaltete den ersten U-Bahnhof im Olympiazentrum in München, konzipierte das BMW-Museum und das größte Schwimmkörper-Atoll weltweit“, schreiben die Gmundart-Künstler in einer Pressemitteilung. Nicht zuletzt habe Zöllner auch den Marmorbrunnen mit Bronzeskulpturen in der Schalterhalle der Raiffeisenbank gestaltet. „Seine farbenfrohe Malweise und der Schuss verborgenen Humors in seinen Werken lassen den Betrachter in eine fröhlich bunte Welt eintauchen“, so die Künstler. Manches Detail lasse sich erst auf den zweiten Blick erschließen. Gelegenheit dazu bietet die Raiffeisenbank noch bis Weihnachten zu ihren üblichen Öffnungszeiten.  nap

Lesen Sie auch über Kunst der gmundart-Künstler, die als Pop-up-Werke ausgestellt wurde.

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