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Bauunternehmer Christian Werth bei der Präsentation der Pläne

Bebauungsplan Viehhallenplatz

Markantes Geschäftshaus macht Neubauten Platz

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Im September soll der Abriss des markanten Geschäftshauses Tegernseer Straße 8 in Gmund beginnen, Ende 2018 der Neubau stehen. Der Gmunder Ortsplanungsausschuss segnete den Bauantrag ab. 

Gmund Bauherr Christian Werth will seine Pläne zügig umsetzen. Der Gmunder Ortsplanungsausschuss segnete seinen Bauantrag ab, parallel dazu läuft das Bebauungsplanverfahren. Nach aktuellem Stand entstehen 13 Wohnungen, fünf Läden, zwei Büros und eine Praxis. Diskutiert wurde lediglich über die Stellplätze. Weil die Tiefgarage allein nicht ausreicht, ließ das Gremium sechs so genannte Kopf-Parkplätze zu. „Ausnahmsweise“, wie Preysing erklärte. Wegen der Topographie gebe es keine andere Lösung. Wirklich glücklich ist Preysing mit dem Vorhaben nicht. Es werde die Gmunder Mitte stark verändern, räumte er ein. „Aber nicht, weil wir das so wollten“, setzte Preysing hinzu. Drei alt eingesessene Gmunder Familien hätten ihren Besitz veräußert. Der Neubau sei die Folge. „Schade, dass es keine gefälligere Lösung gab“, meinte Barbara von Miller (SPD). Preysing widersprach nicht. Die Planung sei den Umständen geschuldet.

Der SPD-Ortsverein hatte angeregt, im Zuge der Änderung des Bebauungsplans Viehhallenplatz eine fußläufige Verbindung östlich der Gleisanlagen zwischen Volksfestplatz und Ludwig-Erhard-Platz zu schaffen. Miller zog den Antrag, die Machbarkeit von Experten prüfen zu lassen, aber wieder zurück. Zuvor hatte Preysing die Probleme aufgezeigt. So wäre ein solcher Weg nicht barrierefrei, also ohne Treppen, zu realisieren. Zudem fürchtet auch Miller, dass Familien mit Kindern nicht neben den Gleisen laufen wollen. Auch in Hinblick auf die Läden sei ein solcher Weg nicht gut, so Preysing: „Es soll doch nicht so werden wie in Tegernsee, wo sie einen wunderschönen Steg haben, aber an den Geschäften geht keiner mehr vorbei.“ 

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