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Blick auf Gut Kaltenbrunn.

Maximilian Hartberger war zweieinhalb Jahre da

Michael Käfer verliert den nächsten Geschäftsführer für Gut Kaltenbrunn

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Zweieinhalb Jahre war Maximilian Hartberger Geschäftsführer von Gut Kaltenbrunn. Jetzt ist er weg, und Michael Käfer übernimmt alleine wieder das Ruder.

  • Im Juni 2015 hat Michael Käfer sein Gut Kaltenbrunn nach einer langen Sanierungsphase eröffnet.
  • Die erste Zeit sorgte Kaltenbrunn immer wieder für Schlagzeilen. Die meisten Geschäftsführer blieben nicht lange. Seit etwa zwei Jahren ist Ruhe eingekehrt.
  • Nun verliert Michael Käfer wieder einen Geschäftsführer.

Gmund – Was ist nur los auf Gut Kaltenbrunn? Seit 1. Juni 2017 hatte Maximilian Hartberger als Geschäftsführer das Ruder in der Hand – jetzt wird er den Posten wieder räumen. In einer E-Mail teilte Hartberger die Personalie mit: Er wolle informieren, dass er zum 31. Dezember als Geschäftsführer der Käfer Gut Kaltenbrunn GmbH ausscheiden werde. Punkt. Aus.

Maximilian Hartberger

Auf Nachfrage teilt Käfer-Sprecherin Marion Drux mit, dass die Aufhebung des aktuellen Vertragsverhältnisses in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt sei. Auch sei die Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren sehr fruchtbar gewesen. „Wir sind ihm dankbar für alles, was er auf Gut Kaltenbrunn bisher geleistet hat“, so Drux.

Klingt nicht nach einem Zerwürfnis. Doch der Gmunder schweigt zu den Gründen und lässt daher viel Raum für Spekulationen. Hat er es doch nicht geschafft, Gut Kaltenbrunn nach dem häufigen Personalwechsel in ruhiges Fahrwasser und zu bringen und es zu den Lieblings-Lokalen der kulinarisch verwöhnten Tal-Bevölkerung zu machen? Immerhin war Hartberger der fünfte Geschäftsführer seit dem Start im Sommer 2015.

Geschäftsführer verlässt Gut Kaltenbrunn: Hartberger spricht von herausfordernder, aber erfolgreicher Zeit

 „Die zweieinhalb Jahre waren sehr herausfordernd, aber durchaus erfolgreich“, lautet das Resümee des 59-Jährigen. Nach seinem Empfinden habe er einige Dinge auf den Weg gebracht, Produktqualität und somit die Gästezufriedenheit „massiv gesteigert“, eine „sehr stabile und motivierte Mannschaft“ geschaffen, den Biergarten gegen diverse Widerstände neu aufgezogen sowie diverse Großveranstaltungen initiiert. „Als Einheimischer bin ich besonders stolz, dass sich das Image von Gut Kaltenbrunn im Tal und in der Region positiv entwickelt hat“, so Hartberger, der sich erstmal eine kleine Auszeit für seine Familie nehmen will. 

Wie es dann weitergehe, sei noch offen, „Aber im Tal gibt es ja einige interessante Projekte, die es in naher Zukunft zu entwickeln gilt.“ Im Gespräch ist bereits, dass Hartberger Gut Kaltenbrunn weiterhin gegenüber der Hausverwaltung, der Gemeinde und der Öffentlichkeit vertritt. Mit dem operativen Geschäft wird er aber nichts mehr zu tun haben.

Hartberger befindet sich bereits im Urlaub, ein Betriebsleiter ist am Ruder. Nun muss Michael Käfer die Geschäftsführung der GmbH wieder alleine übernehmen. Eine Erweiterung des Führungskreises stehe zum jetzigen Zeitpunkt nicht an, heißt es. 

Nach Zwei-Klassen-Biergarten-Debatte, Parkchaos und neuem Biergarten-Streit wurde es die letzten Jahre ruhig um Gut Kaltenbrunn

gr

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