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Wird saniert und ausgebaut: die Tölzer Straße in Gmund.

Zeitplan für den Ausbau steht

Tölzer Straße: Ab Mitte Juli ist sie dicht

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Gmund - Jetzt steht der Zeitplan: Mitte Juli beginnt der Ausbau der Tölzer Straße in Gmund. Die Geduld der Autofahrer ist gefragt.

Die Tölzer Straße in Gmund soll saniert und ausgebaut werden, entsprechende Pläne treiben die Gemeinde und das Staatliche Bauamt Rosenheim mit Volldampf voran. Der Zeitplan hat bisher noch gewackelt, doch jetzt sagt Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) auf Nachfrage: „Mitte Juli geht’s los.“ Dieser Zeitpunkt war angepeilt, aber noch nicht in trockenen Tüchern, denn angesichts von 200 betroffenen Anwohnern mussten viele Grundstücksverhandlungen geführt werden. Das Meiste ist geschafft, und noch immer stehen einige notarielle Vereinbarungen aus. Für den Start ist aber alles klar.

Das ist geplant: Die 750 Meter lange Strecke von der Abzweigung an der Wiesseer Straße bis hinauf zum Bahnübergang an der Realschule wird komplett saniert. Sämtliche Versorgungsleitungen werden neu verlegt, der bisher nur 1,50 Meter schmale Gehweg wird auf zwei Meter verbreitert. Die Staatsstraße 2365 bekommt eine Fahrbahnbreite von 5,90 Metern – eine laut Staatlichem Bauamt angemessene Größe, um dem Verkehr mit rund 5050 Autos täglich gerecht zu werden.

In drei Etappen von unten nach oben

Gebaut wird von unten nach oben in drei Etappen: von der Wiesseer Straße bis zur Müllerstraße, von dort bis zur Bichlmairstraße und zuletzt bis zum Bahngleis. Die erste Etappe wird nun umgesetzt und soll bis zum Herbst geschafft sein. „Alles muss komplett noch vor dem Wintereinbruch erneuert und geteert sein“, erklärt Preysing. Im Frühjahr 2017 werden dann die Etappen zwei und drei angepackt. Die genauen Umleitungen werden noch beschildert. 

Die Anwohner wurden bereits über die Baumaßnahme informiert. Vor allem die Geschäfte werden unter der Sperrung der Tölzer Straße leiden. Ihnen wurde aber versichert, dass ihre Läden über eine Notspur, die auch für Rettungseinsätze befahrbar sein muss, zugänglich sind. „Die Baufirma wird Details noch mit den Ladenbesitzern abstimmen“, sagt Preysing und verspricht: „Wir werden versuchen, die Belastung so gering wie möglich zu halten.“ Insgesamt 2,3 Millionen Euro wird die gesamte Sanierung verschlingen, der Anteil der Gemeinde beträgt 935 000 Euro, 1,4 Millionen Euro bezahlt der Freistaat.

gr

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