+
Das Wohn- und Geschäftshaus von Michael Much an der Tegernseer Straße in Gmund soll noch heuer Richtung Seeglas verlängert werden. 

Unternehmer kritisiert Rewe-Bau

Much-Haus verdoppelt seine Größe

  • schließen

Vor fünf Jahren hat der Unternehmer Michael Much das ehemalige Frank-Haus übernommen und renoviert. Schon immer schmiedet er Erweiterungspläne. Jetzt will er sie umsetzen.

Gmund – Der Unternehmer Michael Much, der vor fünf Jahren das ehemalige Frank-Haus übernommen und renoviert hat, schmiedet Erweiterungspläne für sein Wohn- und Geschäftshaus. Schon im Juni 2013 hatte er eine Voranfrage bei der Gemeinde eingereicht. Mit den Plänen war man damals zwar grundsätzlich einverstanden, in einigen Punkten sah man jedoch Nachbesserungsbedarf. Etwa bei den Baugrenzen, die Much mit seiner ersten Version noch überschritten hätte.

Hier hat Much nachgebessert. Diesmal legte Much einen konkreten Bauantrag zur Erweiterung des bestehenden Wohn- und Geschäftshauses vor. Geplant ist die Verlängerung des bestehenden Hauses Richtung Seeglas. Direkt angrenzend an den Bestand soll ein Zwischenbau mit Flachdach und daran angrenzend ein einstöckiges Gebäude mit ortsüblichem Satteldach entstehen. Eine etwas kleinere Kopie des jetzigen Gebäudes also.

Während die Größe des Hauses keinen Anlass zur Diskussion gab, so hatten die Mitglieder zur künftigen Parkplatz-Situation schon ein paar Nachfragen. Insgesamt 25 Stellplätze müsste Much künftig nachweisen. 20 könne er aber nur vorweisen, erklärte Bauamtsleiterin Christine Lang. Diese befinden sich teilweise in einer bestehenden Tiefgarage. Im Ortsplanungsausschuss war man damit einverstanden, dass Much vier Parkplätze bei der Gemeinde ablöst – mit jeweils 7500 Euro pro Parkplatz. Einen muss er noch irgendwo unterbringen. Dieses Geld will die Gemeinde verwenden, um die Ortsgestaltung in diesem Bereich zu verbessern, erklärt die Bauamtsleiterin. Unter anderem muss durch die Vergrößerung des Much-Hauses eine neue Bushhaltestelle angelegt werden. Der Ortsplanungsausschuss befürwortete den Bauantrag ohne Gegenstimme.

Michael Much will seine Pläne noch heuer umsetzen. Am liebsten würde er an einen Café- oder Bistrobetreiber vermieten, um den Ort an dieser Stelle zu beleben. „In jedem Fall aber ein Gewerbe“, betont Much auf Nachfrage. Richtung Ortsmitte hat er weitere Pläne: Der Unternehmer hat das Haus erworben, in dem sich das Fotogeschäft und der Hundeladen befinden und möchte das Gebäude auf Vordermann bringen und den derzeit leer stehenden rückwärtigen Teil beleben. Einiges ist also in Bewegung an der Tegernseer Straße, denn auch für die anderen Gebäude gibt’s Überlegungen für Neubauten. Was den Rewe-Bau betrifft, so packt Much seine Gedanke so in Worte: „Etwas mehr Liebe hätte man da bei der Gestaltung schon verwenden können.“

gr

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Unwettersommer: Was er für die Fest-Veranstalter bedeutet hat
Alle drei Seefeste und mehrere Waldfeste im Tegernseer Tal mussten heuer wetterbedingt verschoben werden. Was heißt das für die Veranstalter?
Unwettersommer: Was er für die Fest-Veranstalter bedeutet hat
Schlimmer Fehler: Rottacher landet mit riesiger Narbe vor Gericht
Den 6. Januar 2017 wird ein 20-jähriger Rottacher wohl nie vergessen. Seit diesem Tag ziert die Narbe einer Schnittwunde seinen Kopf, die ihm für immer bleiben wird.
Schlimmer Fehler: Rottacher landet mit riesiger Narbe vor Gericht
Bergwacht sauer: Rosstag bringt kein Geld mehr
Weniger Festplatzbesucher, weniger Einnahmen: Die Bergwacht Rottach-Egern ist unzufrieden mit den Entwicklungen beim Rosstag. Auch weil inzwischen viele andere die Hand …
Bergwacht sauer: Rosstag bringt kein Geld mehr
Kuhglocken-Hasser verklagt jetzt auch Gemeinde
Seine Frau leidet unter Depressionen, er kann nicht mehr schlafen. Der Grund: Kuhglocken auf der Weide. Aber es geht ihm auch um die Kühe selbst - die seien …
Kuhglocken-Hasser verklagt jetzt auch Gemeinde

Kommentare