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An dieser Stelle soll das Gebäude für den Biergarten-Ausschank in Kaltenbrunn errichtet werden.

Pläne liegen erneut Ortsplanungsausschuss vor

Nach Abfuhr: Käfers Kaltenbrunn nimmt neuen Anlauf für Ausschank-Bau

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Die Kaltenbrunn GmbH nimmt einen neuen Anlauf für ihren geplanten Ausschank-Bau. Was der Ortsplanungsausschuss wohl diesmal dazu sagt?

Gmund – Die Kaltenbrunn GmbH nimmt einen neuen Anlauf für ihren geplanten Ausschank-Bau. Wenn sich der Gmunder Ortsplanungsausschuss am Dienstag, 12. September, zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder zur Sitzung im Rathaus trifft, dann steht der Tektur-Antrag ganz oben auf der Tagesordnung. „Warten wir es ab, was der Ausschuss sagt“, meint Kaltenbrunn-Geschäftsführer Maximilian Hartberger. Er will sich auf Nachfrage vorab nicht zu dem Antrag äußern.

Im Juni, einen Monat, nachdem Hartberger das Ruder in Kaltenbrunn übernommen hatte, war ein erster Antrag im Ortsplanungsausschuss mit Pauken und Trompeten abgeschmettert worden. „Geht gar nicht“, hatte es im Gremium geheißen, angesichts eines 20 Meter langen, 3,50 Meter breiten und 3,15 Meter hohen Riegels mit Flachdach, der quer zur Zufahrt gebaut werden sollte. Im dem Bau sollen der Ausschank und die Versorgung des oberen Biergartens abgewickelt werden. Diesen Biergarten will Kaltenbrunn-Betreiber Michael Käfer neu organisieren.

Um sich ein Bild von den Ausmaßen und der befürchteten Einschränkung des Seeblicks zu machen, hatte sich der Ortsplanungsausschuss daraufhin zusammen mit Käfer und seinem Geschäftsführer zur Ortsbesichtigung getroffen. Medienvertreter waren dabei nicht erwünscht, offenbar wollte man ganz in Ruhe und offen über die Causa Kaltenbrunn sprechen. Wie berichtet, war das Ergebnis wieder ein Querbau – allerdings kleiner. Alles andere sei nicht machbar, hatte Hartberger dem Gremium klar gemacht. Als Grund wurde auch genannt, dass sich neben dem Salettl alte Bäume befinden, die auf keinen Fall gefällt werden dürften. Sie würden verhindern, dass der Bau parallel zum Salettl errichtet werden kann.

So viel gibt Hartberger aber vorab doch preis: „Wir haben den Bau kürzer und so geplant, dass die Sichtachse zum See nicht beeinträchtigt ist.“ Dass der Ausschuss diesmal zustimmt, ist wahrscheinlich, denn der Antrag, so Hartberger, sei mit Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) durchgesprochen. Der Tekturplan berücksichtige alle Bedenken.

Auch eine Bar ist geplant

Nicht nur um den Biergarten geht’s in der Sitzung. Die Kaltenbrunn GmbH will zudem eine Bar eröffnen und damit an frühere Zeiten anknüpfen, als sich Nachtschwärmer in Kaltenbrunn zum Feiern trafen. Die Bar soll dort entstehen, wo anfangs die Ausschank- und Selbstbedienungsfläche für den Familien-Biergarten lag, also am Hang unterhalb des Restaurants. Dazu braucht die Geschäftsführung konkret eine Nutzungsänderung. 

Auf der Tagesordnung

Weitere Themen stehen auf der Tagesordnung: Georg Reisberger möchte an einem Gebäude an der Neureuthstraße einen Anbau errichten, ein Bootshaus in St. Quirin soll umgebaut und vergrößert werden, zudem stehen mehrere Voranfragen zur Debatte sowie der Bebauungsplan „Finsterwalder Straße „ und eine Einbeziehungssatzung in Finsterwald an der Tölzer Straße.

gr

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