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Ungewöhnlicher Anblick: die Baumstümpfe in Finsterwald. 

Warten auf neuen Geh- und Radweg in Finsterwald

Wann kommen die Baumstümpfe weg?

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Gmund - Der Hag ist weg, die Baumstümpfe stehen noch immer. Alle warten darauf, dass der Bau des geplanten Geh- und Radwegs beginnt.

Mit der Baumfällaktion entlang der Ortsverbindungsstraße zwischen Finsterwald und Dürnbach sorgt die Gemeinde immer noch für viel Gesprächsstoff. Die Bäume wurden nicht komplett entfernt, Baumstümpfe säumen weiterhin die Straße. Über alle möglichen Gründe für diese ungewöhnliche Fällaktion wurde spekuliert. „Die Art und Weise, wie wir da vorgegangen sind, hat rein praktische Gründe“, erklärt Ludwig Bergmann vom Gmunder Bauamt und wiederholt damit, was Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) schon mehrmals betont hat: Die Baumstümpfe dienen als Begrenzung und sichern die Straße. Wegen des erheblich tieferen Niveaus der angrenzenden Wiese sorgen sie zudem für Stabilität. Gefällt wurden die Bäume in Hinblick auf den geplanten Geh- und Radweg bereits im November. Vorsorglich, denn der Naturschutz erlaubt das Fällen nur zwischen Oktober und März.

Der 2,50 Meter breite Weg soll möglichst bald gebaut werden. 264 000 Euro sind im Haushalt bereits eingeplant. Allerdings wartet die Gemeinde darauf, dass das Münchner Büro SKI seine Gutachten zum Hochwasserschutz in Finsterwald vorlegt. Diese sind Voraussetzung für den Bau des Weges. „Es muss sich zeigen, wie der Hofer Graben, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet, mit starkem Regen und dem ablaufenden Wasser von den Wiesen in Finsterwald fertig wird“, erklärt Bergmann. Notfalls müsse erst ein Bypass gebaut werden, ehe der Gehweg realisiert wird. Fest steht jedoch: Der entfernte Hag soll hinter dem Gehweg wieder angepflanzt werden. Im weiteren Verlauf hat die Gemeinde inzwischen den Bau von Wohnhäusern befürwortet und die Genehmigung dafür in die Wege geleitet.

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