Neujahrsempfang am 15. Januar: CSU zieht von Wildbad Kreuth nach Kaltenbrunn um
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Neuer Veranstaltungsort für den Neujahrsempfang der CSU: Die frisch fertiggestellte Tenne über dem Rinderstall auf Gut Kaltenbrunn.

Neujahrsempfang am 15. Januar

CSU zieht von Wildbad Kreuth nach Kaltenbrunn um

Kreuth/Gmund – Die Kreis-CSU hat sich Gut Kaltenbrunn als neuen Veranstaltungsort für ihren Neujahrsempfang ausgesucht. Der Festsaal in Wildbad Kreuth steht bekanntermaßen nicht mehr zur Verfügung.

„Wir haben uns verschiedene Alternativen angeschaut“, berichtet Kreisvorsitzender Alexander Radwan. Kaltenbrunn habe schließlich das Rennen gemacht: hinsichtlich der Erreichbarkeit und des festlichen Ambientes. Die CSU hat die frisch fertiggestellte Tenne für ihren Empfang gebucht. Überdies wollte die Kreis-CSU mit ihrer Veranstaltung, die gemeinhin als wichtigster Neujahrsempfang im Landkreis gilt, im Tegernseer Tal bleiben.

Der Festsaal in Wildbad Kreuth hat vorläufig als Veranstaltungsort für die Kr eis-CSU – hier ein Foto vom Neujahrsempfang im Januar 2016 – ausgedient.

Festredner wird am Sonntag, 15. Januar, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller sein. Kein sonderlich prominenter Vertreter der CSU, aber einer, dessen Ressort laut Radwan in diesen Tagen viel Bedeutung zufällt. Schließlich gehe es in der aktuellen Flüchtlingsdebatte auch immer wieder um das Thema Fluchtursachen.

Müller und die anderen Ehrengäste wie Wirtschaftsministerin Ilse Aigner oder Europaabgeordnete Angelika Niebler werden am 15. Januar das Vergnügen haben, direkt vor die Tür gefahren zu werden. Für die übrigen rund 750 Besucher, die Ende des Monats per Post ihre persönlichen Einladungen erhalten, geht es auf Parkplatz-Suche. Zwar gibt es im Innenhof von Gut Kaltenbrunn begrenzt Flächen, der Großteil wird allerdings auf auswärtige Parkplätze ausweichen müssen. Laut Radwan ist der Einsatz von Shuttle-Bussen zum Gmunder Bahnhof und zur Spielbank vorgesehen.

Herzogin Helene verhandelt weiter mit Investoren

Wann und ob neben der Parteispitze auch die Kreis-CSU nach Wildbad Kreuth zurückkehrt, ist noch völlig unklar. Herzogin Helene in Bayern als Eigentümerin des einstigen Sanatoriums und späteren Tagungshotels steht immer noch in Verhandlungen mit Investoren über die Zukunft des Gebäudes: „Nähere Informationen kann ich zum heutigen Zeitpunkt nicht geben.“

sh

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