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Läuft auf Hochtouren: Schneekanone am Oedberg.

Trotz Wintersturm: Es wird immer noch kräftig beschneit

Schneekanonen laufen trotz Neuschnee auf Hochtouren - die Gründe

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Ostin - So weiß war es im Tegernseer Tal zwei ganze Winter lang nicht. Eine dicke Schneedecke überzieht auch den Oedberg. Doch trotzdem wird aus vollen Rohren beschneit. Warum?

Laut dröhnen die Schneekanonen über den Oedberg, obwohl der Himmel seit Tagen seine Schleusen geöffnet hat und die Landschaft dick mit ganz natürlichem Pulverschnee eindeckt. Die Skifahrer und Snowboarder freut‘s natürlich. Denn sie können gerade am Oedberg auch noch nach Feierabend durchgehend von 9 bis 21 Uhr mit dem Schlepplift hinauffahren und dann wieder ins Tal carven. Trotzdem wird sich der ein oder andere wundern, warum trotzdem auch die Schneekanonen nach wie vor aus vollen Rohren pusten. 

„Natürlich haben wir im Moment optimale Bedingungen“, bestätigt auch Skiliftbetreiber Georg Reisberger, „alle Anlagen sind in Betrieb, auch die Tubing-Bahn läuft inzwischen gut.“ Aber das solle auch möglichst lange noch so bleiben. „Wenn es wieder warm wird, ist der Normalschnee nach einer Woche wieder weg.“ Und schließlich wolle man den Betrieb möglichst bis März aufrechterhalten. 

Klar mag es den Leuten komisch vorkommen, wenn mittem im stärksten Schneesturm auch die Schneekanonen laufen. Nur: Beschneien kann man eben je effizienter desto kälter es ist. Dank satter Minustemperaturen arbeiten Reisbergers Schneekanonen also derzeit mit optimalem Wirkungsgrad. „Wir werden die kommenden Tage auch noch kräftig weitermachen“, kündigt Reisberger an. Die Kälte müsse genutzt werden. Das haben die Skigebiete im Landkreis auch schon im November gemacht, was für große Aufregung sorgte. Ein Bürger wollte die Skigebiete sogar anzeigen.  Aber es ist ja nicht mehr November und die kommenden Nächte soll das Thermometer im Tal auf bis zu Minus 15 Grad fallen. Mittlerweile eine Seltenheit im Alpenvorland und für die Skigebiete eine umso wertvollere Zeit. 

Reisberger: „Es ist auch nicht so, dass wir so viel Wasser zu Schnee machen können, wie wir wollen. Es gibt da eine klar festgelegte Obergrenze.“ Und die sei lange noch nicht erreicht. Umso glücklicher ist Reisberger über die starken Minustemperaturen. Sie könnten die Saison mit dieser Woche ein ganzes Stück verlängern. Auch die Damen dürfen sich übrigens freuen. Am Donnerstag startet zum ersten Mal wieder die „Ladysnight“. Frauen zahlen ab 17 Uhr nur noch 16 Euro und einen Prosecco gibt‘s auch noch oben drauf. 

Übrigens: Ab Mittwoch hat auch der Wendelstein seine Pisten aufgemacht, alle aktuellen Infos zu unseren Skigebieten gibt‘s hier:

Diese Pisten im Landkreis, diese haben offen

kmm

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