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Ein schwarzer Labrador wie dieser packte den Mann (Symbolbild)

77-Jähriger Gmunder spricht von fahrlässigem Umgang 

Opfer von Hunde-Attacke meldet sich zu Wort

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Gmund - Nach dem Hundebesitzer meldet sich jetzt auch das Opfer zu Wort. Axel Stark (77) aus Gmund ist der Mann, der am Dienstagabend von einem schwarzen Labrador am Ellbogen gepackt wurde.

Nach dem Hundebesitzer meldet sich jetzt auch das Opfer zu Wort. Axel Stark (77) aus Gmund ist der Mann, der am Dienstagabend in der Gmunder Bichlmayrstraße von einem schwarzen Labrador am Ellbogen gepackt wurde. Stark zeigte den Hundeführer, der ihm seinen Namen nicht nennen wollte, bei der Polizei an. 

Wie berichtet, hat sich der Hundeführer, ein 69-Jähriger aus Gmund, am nächsten Tag bei der Wiesseer Inspektion gemeldet und auch bei unserer Zeitung angerufen. Dabei erklärte der Hundehalter, der namentlich nicht genannt werden will, sein Labrador habe „nur gezwickt, nicht gebissen“. Und dies, nachdem der 77-Jährige „wie wild“ mit den Händen herumgefuchtelt habe. Aussagen, die Stark als Opfer veranlasst haben, sich mit einem Schreiben an unsere Zeitung zu wenden. 

Er habe sich folgende Gedanken dazu gemacht, heißt es da: „Wenn ein großer Hund einen Arm wie einen Ast quer in sein Maul nimmt, dann zwickt er nur, auch wenn mehrere Tage danach noch ein Bluterguss und Abdrücke der Zähne zu sehen sind.“ Man dürfe auch, wenn man angesprungen werden, auf keinen Fall den Arm zum Schutz vors Gesicht halten. „Sonst fuchtelt man wie wild mit den Händen und hat den Hund damit überhaupt erst provoziert.“ 

Beißende Ironie, mit der Stark eines deutlich machen will: Aus seiner Sicht gehören Hunde an die Leine. „Das war ja ganz in der Nähe von Kindergarten und Kinderhort.“ Er sei kein Hundehasser, meint der Rentner, aber der Ansicht, dass mit den Tieren oft fahrlässig umgegangen werde. Er wolle „keinen Zinnober machen“, aber die Sache auch nicht auf sich beruhen lassen. Nur seine dicke Jacke habe Schlimmeres verhindert. Laut Polizei wurde der Hundeführer „als Beschuldigter zur fahrlässigen Körperverletzung belehrt und vernommen“. Der Vorgang sei an die Staatsanwaltschaft München II zur Bearbeitung weitergeleitet worden.

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