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Der Parkplatz für 24 Wohnmobile am Oedberg ist schon in Betrieb und hat nun auch den offiziellen Segen der Gemeinde. 

Ortsplanungsausschuss holt sein Okay nach

Wohnmobile jetzt offiziell willkommen

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Der Ortsplanungsausschuss hat gleich mehrere Bauanträge für das Freizeitgelände in Ostin befürwortet. Wohnmobile sind jetzt auch offiziell willkommen.

Gmund – Das Freizeitgelände am Oedberg in Ostin entwickelt sich weiter und wächst. Teil des Mosaiks ist ein Wohnmobil-Parkplatz, der bereits zur Verfügung steht, für den es aber bisher nur ein inoffizielles Okay gegeben hatte. Das holte der Gmunder Ortsplanungsausschuss jetzt nach. Bei der jüngsten Sitzung befassten sich die Mitglieder mit der Genehmigung des Bauantrags zur Erweiterung des bestehenden Parkplatzes zur Erstellung von Wohnmobilstellplätzen.

„Wohnmobile sind der ungebrochene Trend“, stieg Bürgermeister Alfons Besel (FWG) in den Tagesordnungspunkt ein. Weil Wohnmobile innerorts zu schaffen machen, sei der Parkplatz in Ostin am Oedberg sehr willkommen, so der Rathauschef. Bauamtsleiterin Christine Wild erklärte, dass allerdings eine Abweichung vom bestehenden Bebauungsplan nötig sei. Der Parkplatz für insgesamt 24 Wohnmobile sei nämlich nicht zweireihig, wie im Plan festgelegt, sondern dreireihig gebaut. Zwei Reihen stehen für Wohnmobile, eine für Pkw zur Verfügung. Die Ausnahme wurde einstimmig genehmigt.

Lesen Sie hier, wie über den Wohnmobilstellplatz am Volksfestplatz diskutiert wurde.

Ebenso problemlos ging die Genehmigung für den Antrag zum Umbau des bestehenden, zehn mal 20 Meter großen Lagergebäudes über die Bühne. Dieses soll ein 3,50 Meter tiefes Vordach bekommen und im Inneren so umgebaut werden, dass hier auch ein Radl-Shop einziehen kann. Zwei Ebenen stehen hier künftig zur Verfügung, inklusive Sanitär-Einrichtungen für Radfahrer, die sich auf dem Weg vom Bodensee zum Königsee befinden.

Einstimmig wurde auch der Antrag zur Errichtung von fünf Holzhütten abgesegnet. Sie sind unterschiedlich groß - 6,40 mal 4,50 Meter und fünf mal vier Meter – und sollen gleich zwei Funktionen erfüllen. Zum einen sollen sie als Buden beim traditionellen Waldfest zur Verfügung stehen. Der aufwändige Aufbau der Hütten jedes Jahr aufs Neue gehört damit der Vergangenheit an. Für den Rest des Jahres sollen sie dem Freizeitbetrieb am Oedberg zur Verfügung stehen. Bei schlechtem Wetter könnte darin Tischtennis, Kicker oder Billard gespielt werden. „Ein gutes Angebot“, fand Besel. Überhaupt äußerte er sich zufrieden: „Schön langsam kriegt das Areal ein Gesicht.“ Ohne Gegenstimme wurden die nötigen Abweichungen vom bestehenden Bebauungsplan befürwortet.

Georg Reisberger, Geschäftsführer der Oedberg GmbH, nahm’s freudig zur Kenntnis. Er plant weiter, denn beendet ist das Mosaik am Freizeitgelände Ostin noch längst nicht. Ein Antrag zum Bau von Campinghäusern soll folgen. 

Lesen Sie hier nochmal das Interview mit der neuen Bar-Chefin vom Waldfest.

gr

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