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Ansturm auf Gmunder Realschule hält an - Rektor hofft auf schnelle Erweiterung

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Von: Gabi Werner

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Die Realschule in Gmund vermeldet auch heuer eine hohe Anmeldezahl. Der Rektor hofft daher auf eine schnelle Erweiterung. © Archiv Thomas Plettenberg

Die Realschule Tegernseer Tal hat nichts an Beliebtheit eingebüßt: Wiederum haben sich knapp 130 neue Fünftklässler fürs kommende Schuljahr angemeldet. Die Raumsituation spitzt sich damit weiter zu.

GmundDie Nachfrage reißt nicht ab: Auch im kommenden Schuljahr wollen viele Kinder – nämlich 127 Mädchen und Buben – die fünften Klassen der Realschule Tegernseer Tal besuchen. Schon im vergangenen Jahr hatte es bei der Anmeldezahl einen Rekord gegeben: Damals hatten sich sogar 136 Fünftklässler eingeschrieben. Schulleiter Tobias Schreiner freut sich über die erneut hohe Anmeldezahl – und sieht damit die Entscheidung für eine Erweiterung des Schulbaus in Finsterwald bestätigt.

Während in den meisten weiterführenden Schulen des Landkreises die Anmeldephase noch bis Donnerstag läuft, hat die Realschule am Tegernsee die Frist bereits beendet und kann daher die Entwicklung schon absehen. Zwar müssen in 22 Fällen Kinder noch in den Probeunterricht, dennoch geht Schreiner davon aus, dass im nächsten Schuljahr vier fünfte Klassen mit je etwa 28 Schülern gebildet werden können.

An der Realschule Gmund gibt‘s „Chorklassen“ und „Forscherklassen“

An der Realschule in Finsterwald können die Fünftklässler zwischen den Profilen „Chorklasse“ und „Forscherklasse“ wählen - hier verteilen sich die Anmeldungen genau hälftig. Rund ein Drittel der Kinder wurde zudem für die offenen Ganztagsschule angemeldet. Dabei kooperiert die Schule seit zwei Jahren mit der evangelischen Kirchengemeinde Tegernsee-Rottach-Kreuth, die auch viele Kindertagesstätten im Tegernseer Tal betreibt.

Lesen Sie hier: Erweiterung der Realschule fällt eine Nummer größer aus

„Wir freuen uns natürlich, dass das Bildungsangebot unserer Realschule vielen Familien attraktiv erscheint“, sagt der Rektor. Die Entscheidung der Politik, einen Erweiterungsbau für fünf Klassenzimmer zu errichten, habe sich somit als richtig erwiesen. Nun hoffe er, dass die Planung und Umsetzung flott vorangehe, „sodass wir möglichst bald die zusätzlichen Räume nutzen können“, sagt Schreiner.

Hier finden Sie einen Bericht über den Abschied des ersten Schulleiters der Realschule, Stefan Ambrosi

Denn derzeit ist die Lage mehr als angespannt: Im laufenden Schuljahr stehen laut dem Schulleiter für 26 Klassen nur 19 reguläre Klassenzimmer zur Verfügung. Daher habe die Realschule auch heuer nur Kinder zur Aufnahme berücksichtigen können, die auch im Einzugsbereich der Schule wohnen. „Das ist natürlich immer auch mit einer gewissen persönlichen Härte verbunden“, bedauert Schreiner. Doch die Raumsituation lasse derzeit keine andere Wahl.

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