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Sammelt Unterschriften für eine mögliche Kandidatur: Peter Horst.

Gmunder Rechtsanwalt sammelt Unterschriften

Auch Peter Horst will Bürgermeister werden

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Auch er will Bürgermeister von Gmund werden: Seit Freitag sammelt der Rechtsanwalt Peter Horst Unterschriften, damit eine Kandidatur möglich wird.

Gmund – Bei der Nominierungsversammlung der SPD war er aufgetaucht und hatte damit Gerüchte geschürt, wonach auch er Ambitionen auf den Chefsessel im Gmunder Rathaus hätte. Jetzt will es der promovierte Rechtsanwalt Peter Horst tatsächlich wissen: Seit Freitag liegt im Gmunder Einwohnermeldeamt eine Unterschriftenliste aus, mit der Horst Unterstützer sucht. „120 Unterschriften sind nötig, damit eine Kandidatur überhaupt möglich wird“, erklärt der Gmunder Geschäftsleiter Florian Ruml. Bis zum 15. Januar, 12 Uhr, hat der Bewerber nun Zeit, diese Hürde zu schaffen.

Während die ernst zu nehmenden Bewerber bereits offiziell nominiert sind –Franz von Preysing (39) für die CSU,Alfons Besel (51) für die Freien Wähler und Johann Schmid (60) für die SPD, so hat sich Horst Zeit gelassen für seine Entscheidung. Er will offenbar als parteiloser Kandidat antreten. Dass dies, ohne Partei oder Verein im Rücken, schwer wird, ist Horst durchaus bewusst. „Man kann nicht nur meckern, sondern muss auch was tun“, hatte Horst auf Nachfrage unserer Zeitung zuletzt gesagt. Was hat er für Pläne für Gmund? Für eine Nachfrage zu seinem eventuellen Wahlprogramm war Horst gestern allerdings nicht erreichbar.

Bekannt geworden in Gmund ist Horst wegen der Rechtsstreitigkeiten um seine Villa in Dürnbach an der Mühlthalstraße. Zuerst gab’s ein langes Hickhack wegen der Unterbringung von Asylbewerbern, dann rückten unerlaubt ausgeführte Abgrabungen in den Fokus. Mit der Gemeinde liegt der Anwalt deswegen noch immer im Clinch.  

gr

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