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Freuen sich über das breite Angebot: (v.l.) Andreas Kern von Ten Brinke, Marktleiterin Kerstin Bradtke und Bürgermeister Georg von Preysing.

Neubau am Maximilian

Rewe-Markt in Gmund: Ab sofort rollen die Einkaufswagen

Gmund - 30 Jahre lang lag das Areal rund um den Maximilian in Gmund brach. Mit der Eröffnung des Rewe-Marktes ist der erste Meilenstein zur Wiederbelebung geschafft. 

Mittwochabend in Gmund. Im Eingangsbereich des neuen Rewe-Marktes am ehemaligen Maximilian tummeln sich Vertreter des holländischen Bauträgers Ten Brinke, des Gemeinderates und der Rewe Group sowie einige Neugierige. Ein älterer Mann konnte es gar nicht erwarten, den neuen Markt zu betreten. Er hatte sich in der Parkgarage einen Einkaufswagen besorgt und schob selbigen entschlossen über den Rollsteig in Richtung Eingang. „Das ist ein Pre-Opening, Sie können heute noch nicht einkaufen“, erklärte Bezirksmanager Michael Kwoczalla. 

Seit Donnerstagmorgen streifen die ersten Kunden durch die Gänge des Vollsortimenters

14 000 Artikel auf einer rund 1200 Quadratmeter großen, L-förmigen Fläche – der neue REWE in Gmund ist der größte Supermarkt im Tegernseer Tal. Seit Donnerstagmorgen streifen die ersten Kunden durch die Gänge des Vollsortimenters. Sehr zur Freude von Marktleiterin Kerstin Bradtke und Bürgermeister Georg von Preysing. „Vor rund 30 Jahren ist der Maximilian in den Schlaf gefallen“, erinnerte sich der Rathauschef im Rahmen des Pre-Openings. „Seitdem hatten wir Angebote von verschiedenen Investoren mit den verschiedensten Ideen.“ 

„Wenn die holländischen Fußballer genauso schnell wären, dann hätten sie bei der Europameisterschaft mitspielen dürfen“

Im Frühjahr 2010 hatte die Gemeinde das gesamte Areal erworben, 2011 war der Verkauf über die Bühne gegangen. Baubeginn war im Frühjahr 2015, gut ein Jahr später ist der Supermarkt nun fertig. „Wenn die holländischen Fußballer genauso schnell wären wie die Firma Ten Brinke, dann hätten sie vielleicht bei der Europameisterschaft mitspielen dürfen“, lobte Preysing, selbst Bauingenieur. Besonders angetan sei er von der ebenerdigen Parkgarage, die es einem erlaube, „trockenen Fußes“ in den Markt zu gelangen. Außerdem, so Preysing, würden von dem neuen Markt auch die anliegenden Gewerbetreibenden profitieren. Das Maximilian-Areal – es erwacht langsam zum Leben.

Bastian Huber

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