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Großer Auflauf am Rohbau: Die Gmunder beobachten die Fortschritte am Maximilian-Areal mit Argusaugen.

Großes Richtfest in Gmund

Immerhin: Das Nachbarhaus vom Maximilian steht

Gmund - Der Maximilian wartet immer noch auf den Abschluss seiner Sanierung durch das Brauhaus Tegernsee. Inzwischen steht wenigstens ein neues Nachbargebäude.

„Ich bin jetzt 40 Jahre im Gemeinderat und 35 davon hat der Maximilian verschandelt“, scherzte Gmunds Bürgermeister Georg von Preysing. Das Leiden hat demnächst ein Ende, Ende September soll das Gmunder Zentrum ein neues Gesicht haben. Zumindest für das neue Wohn- und Geschäfthaus neben dem Maximilian wurde am Donnerstag Richtfest gefeiert.

 „Das ist das Fest der Handwerker“, sagte Preysing. „Ohne Euch würden wir immer noch in Erdlöchern hausen.“ In besagten Erdlöchern stecken inzwischen 250 Tonnen Stahlträger, insgesamt wurden sogar 800 Tonnen Stahl verbaut. Hinzu kommen rund 2000 Kubikmeter Beton. Im Vorfeld mussten 20 000 Kubikmeter Erdreich abgetragen werden. Dass sich die neuen Bauwerke ins Ortsbild einfügen, hat der Bürgermeister höchstpersönlich überprüft. Vom Kirchturm aus. Das so entstandene Foto überreichte Preysing an Andreas Kern, Prokurist der Firma Ten Brinke, dem Bauträger. 

„Normalerweise macht man Geschenke erst bei der Einweihung, aber ich weiß ja nicht, ob ich da noch im Amt bin“, scherzte der Bürgermeister. Die ersten Verhandlungen zwischen dem Bauträger und der Gemeinde datieren auf das Jahr 2010 zurück, die Baugenehmigung erfolgte im September 2014. Im neuen Gebäude befinden sich der Vollsortimenter Rewe im ersten Stock sowie zehn Wohnungen direkt darüber. Das Erdgeschoss füllt eine Parkgarage, die Platz für 83 Pkw bietet. 

Parken werden dort zukünftig Supermarkt-Kunden, Mieter sowie Besucher des künftigen Gasthofs im Maximilian. „Ich bin froh, dass wir so weit sind“, sagte Preysing. „Ich hoffe, dass das Brauhaus Tegernsee genauso draufhaut, damit die auch bald fertig werden.“

Von Bastian Huber

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