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Riesenrad von Gmund zieht weiter an den nächsten See

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Von: Gabi Werner

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Stillstand herrscht seit Pfingsten beim Riesenrad in Seeglas. Weil Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfielen und sich keine Aushilfen fanden, musste der Betrieb eingestellt werden. Am 1. Juli wird das Riesenrad abgebaut.
Stillstand herrscht seit Pfingsten beim Riesenrad in Seeglas. Weil Mitarbeiter krankheitsbedingt ausfielen und sich keine Aushilfen fanden, musste der Betrieb eingestellt werden. © Stefan Schweihofer

Die Tage des Riesenrads am Tegernsee sind gezählt: Anfang Juli wird es abgebaut. Gedreht hat es sich zuletzt aber sowieso nicht mehr. Der Grund: Personalmangel.

Gmund – Noch ragt es weiß-blau in den Himmel über den Tegernsee – das Riesenrad von Seeglas. Zuletzt allerdings diente es nurmehr als Fotomotiv, gedreht hat es sich seit Pfingsten nicht mehr. Krankheitsbedingt und weil sich trotz intensiver Suche keine Aushilfen gefunden hätten, die das Fahrgeschäft betreuen wollten, habe man den Betrieb einstellen müssen, berichtet Betreiber Maximilian Fahrenschon von der Festwirtsfamilie aus Rosenheim.

Nächste Station des Riesenrads ist das Volksfest in Murnau

Ohnehin ist die Zeit für das Riesenrad am Tegernsee bald vorbei: Am 1. Juli wird es abgebaut. Die nächste Station ist Murnau, wo die Familie Fahrenschon ab 8. Juli das Volksfest ausrichtet. „Es geht quasi vom Tegernsee an den Staffelsee“, sagt Maximilian Fahrenschon, der sich mit der Anschaffung des Riesenrads mit seinen 16 Gondeln einen großen Wunsch erfüllt hat. Denn: Es seien vor allem die Riesenräder, die auf kleineren Festen oft fehlen.

Gute Resonanz bei Einheimischen, wenig Interesse von Touristen

Mit dem Gastspiel am Tegernsee, das Ende April begann und das Volksfest überdauerte, ist Fahrenschon recht zufrieden. Bei den Gmundern und der Tal-Bevölkerung sei das 25 Meter hohe Rad auf dem Reserve-Parkplatz in Seeglas ganz gut angekommen, meint er. „Allerdings haben uns die Touristen gefehlt – die sind eher vorbeigefahren“, bedauert der Betreiber. Dennoch könne er sich vorstellen, dass er mit seinem Riesenrad mal wieder an den Tegernsee zurückkehrt. Dann, so Fahrenschon, lasse sich möglicherweise ein alternativer Standort finden.  

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