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Holen das Streetfood ins Tal: Mario Fleischmann organisiert das Food-Truck-Festival in Gmund. Mit seiner mobilen Kaffeebar tourt er gemeinsam mit Frau Ariane sonst durch den Freistaat. Sie betreiben zudem die Cafeteria im Atrion.

Bei Atrion und Stang

Streetfood-Festival in Moosrain: Das ist alles geboten

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Am kommenden Wochenende rollen im Tegernseer Tal erstmals die Food-Trucks an. Organisator Mario Fleischmann will damit frischen, kulinarischen Wind in die Region bringen.

Moosrain – Mit seinem „Crazy-Coffee-Mobil“, einer zur fahrbaren Kaffeebar umgebauten italienischen Ape, tourt Mario Fleischmann regelmäßig durch Bayern. Gemeinsam mit seiner Frau Ariane bewirtet er Firmenfeiern oder Messestände mit frisch gebrühten Kaffeespezialitäten. Seit geraumer Zeit machen die Fleischmanns mit ihrer Ape auch immer öfter Halt auf Streetfood-Festivals; Veranstaltungen, auf denen frisch zubereitetes Essen aus zu mobilen Küchen umgebauten Lieferwagen oder VW-Bussen verkauft wird.

Statt von Festival zu Festival zu fahren, holt das Gastronomen-Ehepaar die Foodtrucks nun jedoch zu sich nach Gmund. Am kommenden Wochenende veranstalten sie am Atrion Tegernsee in Moosrain das erste Streetfood-Festival im Tal. In neun Foodtrucks wird Samstag wie Sonntag zwischen 10 und 20 Uhr gegart, gebrutzelt und gegrillt.

Die ausgefallenen Kreationen reichen vom saftigen Spanferkel-Döner mit Krautsalat bis hin zu vegetarischen Gerichten und gefüllten Reiberdatschi. „Ich bin mir sicher, dass jeder seine Geschmacksrichtung findet“, sagt Mario Fleischmann. Sein Credo für das Foodtruck-Festival: bloß keine kulinarische Langeweile. Deswegen war es ihm wichtig, den Besuchern eine möglichst große Bandbreite an Gerichten zu bieten. „Auf einigen Streetfood-Festivals ist es so, dass die Gäste aus fünf verschiedenen Burgern und ein paar anderen Sachen wählen können“, sagt Fleischmann, der mit seiner Kaffee-Ape auch vor Ort sein wird. „Wir wollten Abwechslung und ein bisschen was Außergewöhnliches.“

In jedem Fall ist das Streetfood-Festival ein Festival der außergewöhnlichen Namen. Die Trucks selbst heißen „Kati’s Knolle“ oder „Bulli Bande“. Und auch die Gerichte, die in den mobilen Küchen zubereitet werden, stehen für Kreativität. Die Küchenchefs zaubern in ihren Trucks Gerichte wie „Blöde Ziege“ – gebratener Ziegenkäse mit Honig – oder „Couchpotatoes“. Oft muss man ein oder gar zwei Mal auf die Speisekarte schauen, um herauszufinden, was sich denn hinter den Kreationen versteckt.

Ein großes Plus: Alles wird frisch vor den Augen der Besucher gekocht. Tiefkühlware? Nicht mit Mario Fleischmann. „Uns war es wichtig, dass frische, regionale Produkte verarbeitet werden“, sagt er. Eben dieses „Showkochen“ macht für den gelernten Koch den besondern Reiz der Streetfood-Festivals aus. Dadurch werde aus dem schlichten Essen ein echtes Erlebnis. Und: „Wenn man sieht, wie das Essen zubereitet wird, bekommt man doch gleich noch mehr Hunger.“

Dass die Food-Truck-Euphorie nach Großstädten wie München und Berlin auch das Tegernseer Tal ergreift, bezweifelt Fleischmann nicht. Zwar gebe es keine Erfahrungswerte, jedoch rechne er mit bis zu 1000 Besuchern. Schließlich würden die Festivals überall sehr gut angenommen. Ausschließen, dass die Foodtrucks künftig auch in anderen Gemeinden anrollen, will er daher nicht. Immerhin könne das Tal gastronomisch gesehen ruhig „etwas Neues, Innovatives“ vertragen.

fp

Streetfood im Tal

Das Food-Truck-Festival findet am Atrion Tegernsee in Moosrain statt (Münchner Straße 188). Los geht’s an beiden Tagen um 10 Uhr. Am Sonntag um 13 Uhr zeigt die Gardetanzgruppe der Gmunder Seegeister einen Ausschnitt aus ihrem neuen Programm. Für die Kinder ist ein Nostalgie-Karussel aufgestellt.

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