Die Zahl der oberirdischen Parkplätze an der Bergzeit-Filiale in Moosrain soll sich nicht erhöhen. Unter dem Erweiterungsbau, der links vom bestehenden Gebäude entsteht, ist eine Tiefgarage geplant.
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Die Zahl der oberirdischen Parkplätze an der Bergzeit-Filiale in Moosrain soll sich nicht erhöhen. Unter dem Erweiterungsbau, der links vom bestehenden Gebäude entsteht, ist eine Tiefgarage geplant.

Erweiterungsbau am Standort Moosrain erhält unterirdische Stellplätze

Tiefgarage unter der Bergzeit

Die (räumliche) Expansion der Firma Bergzeit am Standort Moosrain ist beschlossene Sache. Der Erweiterungsbau soll nun eine Tiefgarage bekommen.

Gmund – Bereits im März vergangenen Jahres hatte sich der Gmunder Bauausschuss mit einer Voranfrage zur Erweiterung der Filiale befasst und diese gebilligt. Vorgesehen ist ein zweistöckiger Erweiterungsbau von 18 mal zehn Metern Größe, der auf dem Gelände des rückwärtigen Parkplatzes entstehen soll. Dieser Neubau soll durch einen eingeschossigen Verbindungsbau mit dem Bestandsgebäude verbunden werden. Im November 2020 segnete der Bauausschuss die erforderliche Änderung des Bebauungsplans einstimmig ab. Nachdem die Mitglieder des Gremiums grundsätzlich grünes Licht gegeben hatten, stand in der jüngsten Sitzung der nächste Schritt auf der Tagesordnung: die Frage nach der Installation von Parkraum.

Oft erweist sich gerade dieses Thema als schwierig, im vorliegenden Fall zeichnete sich eine unproblematische Lösung ab. Der erste Entwurf sah noch oberirdische Stellplätze vor. Doch jetzt wolle der Betreiber eine Tiefgarage mit zweispuriger Zufahrt unter dem Neubau errichten, führte Bauamtsleiterin Christine Wild aus. Die Verwaltung beurteile dieses Vorhaben grundsätzlich positiv.

Dem pflichtete Bürgermeister Alfons Besel (FWG) bei. Durch die Verlegung unter die Erde entfielen die Emissionen, was die Situation für die Anwohner verbessere. Warum die geplanten Gebäude nicht größer ausgeführt würden, um eine Symmetrie mit dem Bestandsgebäude zu erreichen, wollte Korbinian Kohler (CSU) wissen. Dieser Punkt sei schon im Rahmen der Voranfrage intensiv diskutiert worden, erklärte Wild. Ein Aspekt sei die massive Länge des vorgesehenen Ensembles gewesen: Nur unter der Auflage einer Eingrünung habe der Bauausschuss dem Projekt seine Zustimmung erteilt. „Wenn die neuen Gebäude so hoch werden wie der Bestand, setzt man den Nachbarn einen Riegel vor die Nase“, erinnerte Barbara von Miller (SPD). Gegen die Stimme von Michael Huber (Grüne) wurde auch die geplante Tiefgarage befürwortet.

Stefan Gernböck

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