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Wollten die richtige Challenge: DLRG Gmund beim Unterwaser-Grillen.

Video: Unterwasser-Grillen im Tegernsee

Unter Wasser: DLRG Gmund findet irre Lösung für nervige Grill-Challenge

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Die „Cold Water Grill Challenge“ flutet die sozialen Medien. Der DLRG Gmund war es zu langweilig, einfach nur im See zu sitzen. Sie hat sich was ganz Besonderes einfallen lassen.

Gmund - Fußballer, Feuerwehrler oder Burschen sitzen auf einer Bierbank, lassen die Beine im kalten Wasser baumeln und haben einen flotten Spruch auf Lager. Die „Cold Water Grill Challenge“ flutet derzeit die sozialen Medien, vor allem Facebook. Wie der Name schon sagt, begeben sich Vereine und Organisationen ins kalte Nass und grillen. Den Ortsverband Gmund am Tegernsee der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) war das zu langweilig. Sie haben die Einsatztaucher zum Grillen in den Tegernsee geschickt – unter der Wasseroberfläche. 

Die Idee für die „Under Water Grill Challenge“ hatten der Vorsitzende Matthias Schnitzbauer und Schatzmeisterin Caroline Amann. „Wir sind beide bei den Einsatztauchern und wollten eh mal wieder ins Wasser. Wir haben uns dann gedacht: ,Warum verbinden wir das nicht mit was Lustigem?‘“, erklärt Amann den Gedanken hinter dem Unterwasser-Grillen. Die Gmunder DLRGler waren auch gleich Feuer und Flamme für die Idee. Mit Caroline und Otto Amann sowie Katharina Rank und Andre Verchob waren die vier Taucher auch gleich gefunden.

Bevor der Grill unter der Wasseroberfläche angeworfen werden konnte, galt es aber ein Problem zu lösen. „Der Grund bei Kaltenbrunn ist sehr schlammig. Wir mussten unter Wasser erst einmal einen Platz suchen, wo der Grill nicht dauernd umfällt.“ Nachdem die Gmunder einen geeigneten Fleck im Schlamm gefunden hatten, ging es ans Filmen. Eine halbe Stunde dauerte die Aktion etwa. Bei Wassertemperaturen von durchschnittlich zwei Grad im Februar eine durchaus knackige Angelegenheit.

Caroline Amann ist allerdings überzeugt, dass es die Taucher besser hatten als die DLRGler im knietiefen Wasser. „Für sie war es bestimmt kälter. Wir hatten ja einen Neoprenanzug.“ Einen Wermutstropfen hatte die ganze Aktion für Amann allerdings doch. Der Grill wollte unter Wasser einfach nicht anspringen. „Mit den Würstln hat es leider nicht funktioniert. Aber die Gaudi war es wert.“ 

Lesen Sie auch: Die besten Videos und Geschichten - So meistern Vereine im Landkreis Starnberg die „Cold Water Grill Challenge“

Nicht fehlen dürfen beim Kaltwasser-Grillen die Nominierungen dreier weiterer Teilnehmer und die Spende für den guten Zweck. Als „Opfer“ des Kettenbriefes in den sozialen Medien wählten die Gmunder die Kreiswasserwacht Miesbach, die BRK Bereitschaft Bad Wiessee und die DLRG München-Mitte. An wen gespendet wird, da sind sie sich noch nicht einig. „Die SOS Kinderdörfer sind in der näheren Auswahl“, sagt Amann.

ses

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