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Ungeachtet der Probleme hat die Gemeinde angefangen, den Radweg zwischen Dürnbach und Finsterwald zu bauen.

Bürgermeister hat die Grundstücke noch gar nicht

Verzockt? Gemeinde baut kuriosen Lücken-Gehweg

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Seit März wird am Geh- und Radweg zwischen Dürnbach und Finsterwald gebaut. Doch komischerweise hat die Baustelle große Lücken, wo noch alles unberührt ist. 

Gmund – Seit 15. März wird zwischen Dürnbach und Finsterwald kräftig gebaggert. Die Gemeinde baut den seit Langem angekündigten Geh- und Radweg. Endlich – denn die Verwirklichung hatte sich verzögert: erst wegen Grundstücksverhandlungen, dann wegen laufender Untersuchungen zum Hochwasserschutz in Finsterwald. Doch dann hatte Rathauschef Georg von Preysing (CSU) bei der Bürgerversammlung den Baubeginn für Mitte März angekündigt. „Sonst verlieren wir den Staatszuschuss, wenn wir heuer nicht loslegen“, hatte er erklärt. Tatsächlich hat die Gemeinde Gmund eine Zusage über 80 000 Euro in der Tasche. 242 000 Euro plant die Gemeinde insgesamt für den Bau im diesjährigen Haushalt ein (wir berichteten). Der Weg wird 700 Meter lang, ist 2,50 Meter breit und durch einen 50 Zentimeter breiten Grünstreifen von der Straße getrennt.

Wer dieser Tage aber die Baustelle inspiziert, der wird mit Verwunderung feststellen: Da klaffen zwei Lücken. Will heißen: Die Bagger graben sich nicht durchgehend von Finsterwald bis zum Bahnübergang, sondern haben zwei Teilstücke ausgespart.

„Es handelt sich um einen 100 Meter langen Streifen sowie um ein kleines Stück von 30 Metern“, erklärt Ludwig Bergmann vom Bauamt der Gemeinde auf Nachfrage.

Der Geh- und Radweg, ein Schildbürgerstreich? „Keineswegs“, sagt Bergmann und muss den wahren Grund einräumen: „Die Grundstücksverhandlungen an diesen zwei Stellen haben noch nicht zum Erfolg geführt.“ Obwohl die Bagger bereits am Werk sind, fehlen also noch zwei Unterschriften. „Herr Preysing ist laufend am Verhandeln“, versichert Bergmann. Er könne natürlich keine Details nennen, warum sich die Gespräche so schwierig gestalten. Dennoch würden die Baufirmen weiter voll arbeiten, so Bergmann. Er sei überzeugt, dass die Verhandlungen doch noch zum Erfolg führen. Bleibt zu hoffen, dass die Bauarbeiten zwischen Dürnbach und Finsterwald nicht zum Stillstand verdonnert sind. 

gr

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