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Die Akteure der Seegeister boten ein mitreißendes Programm.
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Das Krampfaderngeschwader um Präsident Bernd Ettenreich (M.) brachte eine vergnügliche Vorstandssitzung auf die Bühne.
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Die Akteure der Seegeister boten ein mitreißendes Programm.
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Die Akteure der Seegeister boten ein mitreißendes Programm.
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Die Akteure der Seegeister boten ein mitreißendes Programm.
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Die Akteure der Seegeister boten ein mitreißendes Programm.
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Die Akteure der Seegeister boten ein mitreißendes Programm.
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Die Akteure der Seegeister boten ein mitreißendes Programm.

Prunksitzung im voll besetzten Neureuthersaal

Seegeister zünden närrisches Feuerwerk

Bis weit nach Mitternacht zelebrierten die Gmunder Seegeister ihre vierte Prunksitzung. „Wir kommen wieder“, versicherten zwei Besucherinnen am Ende. Die Narren hatten beste Unterhaltung geboten.

GmundEin Glanzpunkt des Abends im voll besetzten Neureuthersaal war die „Venusfalle“ alias Karin Riedl und Andrea Haberle. Die Beiden lieferten geschmeidige Dialoge. Eloquent und hintersinnig. Und sie überzeugten mit schmissigen Gesangsstimmen. Grün sei Mangelware im Tal, meinten sie. „Der Grüne, der in Miesbach mit schwarzen Windmühlen kämpft?“ Nein, gemeint seien die wenigen Grünflächen. Nach und nach entstünde ein Hotel nach dem anderen. „Mei, des is amoi a guade Idee!“ Nur: Wie sollen all die neuen Gäste ins Tal kommen? Wobei: „Stauwürstel“ verkaufen – das könnte durchaus ein neuer Kassenschlager werden.

Katrin Schwarzer und Vera Grafwallner erinnerten als „De drei lustigen zwoa“ ein ums andere Mal an Monika Gruber. Und als „meistgefürchtete Frau in Gmund“ kündigte Moderator Sven Bergmair Christine Zierer an. Neben Landrat „Woife“ Wolfgang Rzehak und seiner Frau begrüßte sie alle, die „weiter hinten sitzen und ihre Karten bezahlt haben“.

Augelassen und laut wurde es, als die Always Ultras in Aerobic- Klamotten die Bühne erklommen, laut Bergmair ein „echtes Zuckerl“. Aus den Boxen dröhnte „Call on Me“ zur Choreografie der jungen Gardemänner. Groovig ging es selbst in der Pause weiter, als Wolfgang Öttl und Kurti Huber „Crazy Little Thing Called Love“ durch den Saal wabern ließen.

Die Gardemütter begrüßte Bergmair mit „guad schaugts aus“. In der Tat. Zu sehen waren schwarz glänzende Bob-Perücken, weiße Blusen und edle, rot-goldene Sakkos. Bergmair erinnerte daran, dass sich das Krampfaderngeschwader einst bildete, als einfach keine Prinzengarde zustande kommen wollte. Und wie sie sich als echte Alternative entpuppt hätten.

Apropos Kostüme: Über die Kostümschneiderin kam die bulgarische Gruppe Zdravetz nach Gmund und tanzte in farbenfroher Tracht und mit bunten Blumen im Haar. „Eine tolle Erfahrung“ sei es für Moderator Bergmair, „eine neue Kultur kennenzulernen“. Obendrein nahm die Prinzengarde die Zuschauer mit auf eine Reise um die Welt.

Weltoffen ging es also zu in Gmund, abgesehen von den scheinbar unvermeidbaren Seitenhieben auf „de Preißn“. Und endlich gibt es auch wieder ein Funkenmariechen aus den eigenen Reihen: Antonia Bertram. „Einfach super“, kommentierte Präsidiums-Mitglied Karin Schwarzer deren umjubelten Auftritt. Überhaupt sei es „schön, dass wir die Prunksitzung aus eigenen Reihen gestalten können“. Alle, die dabei sind, hätten eine Verbindung zu den Seegeistern.

Und beachtliches Talent haben sie auch. Das Regisseurinnen-Duo Anna-Maria Widmann und Vera Grafwallner formte mit den rund 70 Akteuren ein attraktives Programm. Ausgewogen und energiegeladen.

Ein zweites Mal geht die Prunksitzung am 11. Februar um 20 Uhr über die Bühne. Karten gibt es bei der Sparkasse Gmund.

Johanna Wieshammer

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