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Abgrabungen hat Peter Horst an seinem Anwesen in der Dürnbacher Mühlthalstraße vornehmen lassen. Das Landratsamt verhängte daraufhin einen Baustopp.

Eigentümer hält Abgrabungen für rechtens

Dürnbacher Villa erneut ein Fall fürs Gericht

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Dürnbach - Am 11. Januar beschäftigt sich das Verwaltungsgericht München zum wiederholten Male mit der Villa von Peter Horst in Dürnbach. Es geht um die Frage: Sind die dortigen Abgrabungen rechtens?

Wie mehrfach berichtet, wollte der Rechtsanwalt Peter Horst in der Vergangenheit das Gebäude als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung stellen. Allerdings konnte er sich weder mit der Gemeinde noch mit dem Landratsamt auf entsprechende Umbaupläne einigen. Zuletzt hatte der Gmunder Ortsplanungsausschuss neue Pläne des Eigentümers abgelehnt – sie sahen plötzlich zwei Neubauten für Asylsuchende im rückwärtigen Teil des Grundstücks vor. Der Ausschuss konnte sich damit nicht anfreunden.

Nun will Horst offenbar an den bereits erfolgten Abgrabungen festhalten, um einer zweiten Wohneinheit im Keller seines Hauses Licht zu verschaffen. Zumindest teilt das Landratsamt Miesbach auf Nachfrage der Tegernseer Zeitung mit: „Bei dem Ortstermin im Januar geht es darum, ob die Abgrabungen rechtskonform sind und sich mit der Gestaltungssatzung der Gemeinde Gmund vereinbaren lassen.“

In der Angelegenheit hatte es bereits im Mai 2015 eine Verhandlung gegeben – damals hatte man sich eigentlich darauf geeinigt, das Gelände teilweise wieder aufzuschütten. Doch Landratsamts-Sprecher Birger Nemitz erklärt: Insgesamt seien die Äußerungen von Peter Horst oder seinem Rechtsbeistand „vielen Änderungen, Ergänzungen und Rücknahmen unterworfen“.

Auf die Nachfrage, ob das Landratsamt nach wie vor an einer Flüchtlingsunterkunft an dieser Stelle Interesse hätte, meint Nemitz: „Generell ist das Landratsamt Miesbach weiterhin sehr an der Zusammenarbeit mit zuverlässigen Vertragspartnern interessiert.“ Aufgrund der Auflösung der Traglufthallen müssten noch 129 neue Plätze für Geflüchtete gefunden werden. Anbieter von Wohnraum könnten sich gerne bei dem Amt melden.

gab

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