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Das Gmunder Volksfest - hier ein Foto vom vergangenen Jahr - wird 2016 früher im Jahr stattfinden.

Wirte-Wünsche erfüllen sich

Volksfest 2016: Früher und am Abend länger offen

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Gmund - Das nächste Gmunder Volksfest mit Festwirt Georg Fahrenschon ist gesichert. Es findet von 27. Mai bis 5. Juni 2016 statt und damit so früh wie noch nie. Und es gibt noch eine Neuerung.

Es soll wieder so werden wie früher: Da machte das Gmunder Volksfest den Auftakt für die Saison der Wald-, See- und sonstigen Festivitäten am Tegernsee. Weil auch 2016 die Fußballer des FC Real Kreuth und die Gmunder Sportfreunde ihre Nasen vorn haben und bereits am 10. Juni mit ihrem Waldfest und dem Lichterfest loslegen, musste der Volksfest-Wirt handeln. „Wenn sich andere vorpreschen, dann tun wir das auch“, sagt Georg Fahrenschon (51).

Hier geht's zum Programm für's Volksfest Gmund 2016.

Gerade im vergangenen Jahr hatte er damit zu kämpfen, dass das erste Volksfestwochenende mit dem Kreuther Waldfest zusammenfiel. Die jungen Leute blieben weg. Um heuer nicht wieder Besucher an ein Waldfest zu verlieren, findet das Gmunder Volksfest 2016 also so früh wie noch nie statt – vom 27. Mai bis 5. Juni. Zusammen mit seiner Familie wird der Festwirt zum dritten Mal in Folge das Gmunder Volksfest ausrichten. Was nicht ganz selbstverständlich war: „Meine Entscheidung stand auf der Kippe“, gesteht der 51-Jährige. Ihm sei einiges sauer aufgestoßen, etwa, dass einige Anwohner zuletzt wenig Entgegenkommen gezeigt hätten. Doch nun ist alles geklärt. Bei einem Treffen mit gut 20 Anwohnern rund um den Volksfestplatz haben Fahrenschon und die Gemeinde alle Einzelheiten besprochen.

Dazu gehört auch ein Novum im Bierzelt: Nicht nur an einem Abend wie bisher, sondern an drei Abenden – am ersten Samstag sowie am zweiten Freitag und Samstag – darf Bier bis 23 Uhr gezapft werden. An allen anderen Tagen muss wie gewohnt um 22.30 Uhr Schluss sein. Dies gilt auch für die Musik: Das jeweils letzte Prosit mit Blasmusik wird um 22.30 Uhr angestimmt. „Die Anwohner ziehen mit“, freut sich Fahrenschon. Er kündigt bereits an, dass er wieder auf eine Mischung aus traditioneller Blasmusik vom Tegernsee und einen Abend mit einer modernen Band setzt. Welche genau, das stehe noch nicht fest.

Um noch attraktiver zu werden, gibt’s 2016 erstmals eine Maibaum-Bar im Zelt. Bei den Standl-Betrieben und den Fahrgeschäften ringsum bleibt alles beim Alten: „Wir organisieren ein Fest für Familien aus der ganzen Umgebung.“ Ob Fahrenschon, der unter anderem auch das Rosenheimer Frühlingsfest und die Volksfeste in Penzberg, Murnau und Unterföhring organisiert, auch in Zukunft der Partner in Gmund ist, ist derzeit offen. „2014 wurde ein dreijähriger Vertrag mit jährlichem Kündigungsrecht geschlossen“, sagt Georg Glas von der Gemeinde Gmund. „Für 2017 wird neu verhandelt.“

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