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Auch 2018 geht’s am Volksfestplatz wieder rund: Die Familie Fahrenschon organisiert zum fünften Mal in Folge die Festwoche in Gmund. Eröffnet wird sie wie immer mit dem musikalischen Einzug ins Festzelt.

Familie Fahrenschon übernimmt erneut die Ausrichtung

Auch für 2018 gilt: Gmunder Volksfest bleibt kurz und knackig

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Auch 2018 wird es in Gmund ein Volksfest geben. Die Familie Fahrenschon aus Rosenheim wird es zum fünften Mal in Folge ausrichten. Die Zeiten des zehntägigen Feiermarathons sind allerdings vorbei.

Gmund – Im vergangenen Frühjahr hatten die Gemeinde und Festwirt Christian Fahrenschon aus Rosenheim die Probe aufs Exempel gemacht: Sie verkürzten den einstigen Feiermarathon im Gmunder Festzelt auf eine knappe Woche. Zudem durfte an drei Tagen bis spät am Abend, nämlich bis 23 Uhr, an der zelteigenen Bar gefeiert werden. Das lockte vermehrt auch den Nachwuchs an. „Die jungen Leute haben das Volksfest wieder für sich entdeckt“, berichtet Wirtin Claudia Fahrenschon. Somit entschlossen sich sie und ihr Mann, das Gmunder Traditionsfest auch in diesem Jahr auszurichten. „Das ist nun ein Konzept, mit dem wir leben können“, sagt die Unternehmerin.

Damit tritt die Familie Fahrenschon heuer bereits zum fünften Mal in Folge als Veranstalterin des einzigen Volksfestes am Tegernsee auf. Selbstverständlich ist das nicht. Die Jahre zuvor hatten die Wirtsleute immer wieder mit den Besucherzahlen gehadert, die so gar nicht ihren Erwartungen entsprachen. Daraufhin hatte sich die Gemeinde über eine Neukonzeption Gedanken gemacht.

Dass das Fest nurmehr an fünf bis sechs Tagen stattfindet, soll nun dauerhaft so bleiben, erklärt Gemeinde-Kämmerer Georg Dorn, der im Rathaus federführend mit der Organisation des Volksfestes beschäftigt ist. Allerdings wird die Festwoche heuer wieder etwas später über die Bühne gehen als 2017: Damals war bereits am 11. Mai das erste Fass Bier angezapft worden, heuer startet das Volksfest erst am 30. Mai, dem Tag vor Fronleichnam. Am Montag, 4. Juni, ist es dann schon wieder vorbei. Wichtig ist den Veranstaltern bei der Terminfindung vor allem eines: dass das Volksfest stattfindet, noch ehe das Tegernseer Tal in die Walfest-Saison gestartet ist. „Denn mit den Waldfesten können wir einfach nicht konkurrieren“, weiß Claudia Fahrenschon aus Erfahrung.

In Gmund wird künftig also kurz und knackig gefeiert. Das dürfte auch den Anliegern am Volksfestplatz entgegenkommen, die in der Vergangenheit immer wieder gegen die Veranstaltung rebelliert hatten. „Für die Nachbarn ist das ein guter Kompromiss“, findet die Festwirtin. An einem sechstägigen Volksfest dürfte sich eigentlich niemand mehr stören, meint Claudia Fahrenschon, die betont, dass ihre Familie von Anfang an ein freundschaftliches Verhältnis zu den Nachbarn gepflegt habe. „Die Leute dort sind eigentlich sehr nett.“

Auch Rathaus-Kämmerer Dorn sind im vergangenen Jahr keine Beschwerden über das Gmunder Volksfest zu Ohren gekommen, wie er sagt. Die Gemeinde sei froh, dass sich die Familie Fahrenschon neuerlich bereit erklärt habe, die Veranstaltung auszurichten. „Denn so viele Festwirte gibt’s bei uns nicht“, erklärt der Kämmerer.

Beim Programm des Gmunder Volksfestes setzen die Organisatoren auf Altbewährtes. So wird es auch 2018 wieder einen Familientag und einen Seniorennachmittag, ein Schafkopfturnier und eine Zusammenkunft der Trachtenjugend geben. Zudem kommen im Festzelt neben Stimmungsbands auch wieder die heimischen Musikkapellen zum Zug. Und: Wie im vergangenen Jahr darf an drei Abenden bis 23 Uhr an der legendären Maibaum-Bar gefeiert werden.

„Auch den Vergnügungspark mit den Schaustellern organisiert komplett die Familie Fahrenschon“, erklärt Rathaus-Mitarbeiter Dorn. „Da lassen wir dem Festwirt völlig freie Hand.“

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