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Der Erste Bayerische Opernball findet im sanierten Rinderstall von Gut Kaltenbrunn statt. 22 Debütanten werden ihn eröffnen.

Erster Bayerischer Opernball

Opernball in Kaltenbrunn: Alle wollen mittanzen

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Kaltenbrunn - Offenbar haben die Initiatoren des Ersten Bayerischen Opernballs den richtigen Nerv getroffen. Die Nachfrage nach Karten ist enorm.

Wie berichtet, heißt es in gut zwei Wochen erstmalig „Alles Walzer!“ auf Gut Kaltenbrunn, wenn am Samstag, 19. November, beim Opernball im exquisit sanierten Rinderstall des Gutes zum Tanz gebeten wird. Die Idee zum Ball, der sich, so der Wunsch, dauerhaft etablieren soll, hatte die Haushamer Unternehmerin Monika Graf.

Das Interesse an der Veranstaltung nach Wiener Vorbild ist dabei enorm. „Der Vorverkauf läuft einfach blendend“, freut sich Susanne Gräfin von Moltke, die als Schirmherrin fungiert. Innerhalb von nur zehn Tagen seien die 400 verfügbaren Karten annähernd vergriffen gewesen.

Mehr noch. Inzwischen gibt es eine Warteliste von tanzfreudigen Gästen, die sich diese besondere Premiere keinesfalls entgehen lassen möchten. Über 100 Menschen haben sich bereits für den Fall vormerken lassen, dass jemand abspringt. „Und die Liste wird länger und länger“, sagt die Gräfin, die sehr positiv überrascht ist. „Wir hätten das ja nicht angefasst, wenn wir nicht gewusst hätten, dass der Ball Potenzial hat“. Mit dieser überragenden Resonanz habe sie jedoch auch nicht gerechnet. Zwischenzeitlich habe man sogar überlegt, den Ball auf zwei Ebenen auszudehnen, sich aber schnell dagegen entschieden. „Wenn man so etwas zerklüftet, geht der Charme verloren.“

Die Anfragen kommen übrigens längst nicht nur aus dem Tegernseer Tal. Die Eigentümerin vom Rottacher Parkhotel Egerner Höfe und vom Gut Steinbach freut sich darauf, Gäste aus Wuppertal und Berlin – im Grunde aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen zu dürfen. Und das, findet die Gräfin, tue der Infrastruktur am See unheimlich gut und bringe einen nennenswerten Werbeeffekt. Schließlich würden die Ballbesucher ja vor Ort logieren und konsumieren. Außerdem wolle man ja nicht nur sich selbst feiern, sondern auch Gastgeber sein und sich präsentieren.

Auch was die Vorbereitungen anbelangt, hat Gräfin von Moltke nur Gutes zu berichten. Die insgesamt 22 jungen Debütanten haben bereits mit Feuereifer zwei von drei vorgesehenen Tanztagen absolviert und erste Deko-Tische wurden schon gestellt. „Es sind alle an Bord“, sagt die Schirmherrin voller Vorfreude. Eröffnet wird der Ball von Opernsängern, bevor die Risserkogl-Musi sowie die Lake-Side-Band für Unterhaltung sorgen. Das „wirklich schöne Programm“ wird zudem unter anderem durch eine Aufführung der Ballettschule Holzkirchen mit 35 Kindern ergänzt.

Nicht auszuschließen also, dass sich der Ball zu einem der gesellschaftlichen Ereignisse im Tal entwickelt. Organisatoren und Gräfin jedenfalls glauben fest daran. „Wir sind frohen Mutes.“

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