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Bleibt ohne Spielgeräte: Strandbad Seeglas.

Strandbad Seeglas 

Gemeinde verzichtet auf Spielgeräte im Strandbad

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Spielgeräte im Wasser - viele Besucher des Strandbads Seeglas wünschen sich das. Jetzt wurde der Plan fallen gelassen. Warum die Umsetzung nicht funktioniert.

Gmund – Jetzt kommen sie wieder – die Badegäste im öffentlichen Strandbad in Seeglas. Die Gemeinde betreibt es, ohne Eintritt dafür zu verlangen, Kinder und Erwachsene, Einheimische und Urlauber freuen sich darüber. Das Bad könnte noch attraktiver werden, finden die Mitglieder des örtlichen Tourismus-Ausschusses und hatten die Anschaffung von Wasserspielgeräten angeregt.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung erkundigte sich Johann Haslauer (FWG), ob und wann sich die Anschaffung realisieren lässt. Bürgermeister Georg von Preysing (CSU) und auch sein Geschäftsleiter Florian Ruml mussten einräumen, dass es damit nichts wird. „Wir bräuchten dann einen Bademeister“, sagte Preysing. Ruml fügte hinzu, dass man sich intensiv beim Landratsamt und der Gemeinde-Unfallversicherung erkundigt habe. „Und alle haben uns gesagt, dass das Aufstellen eines Spielgeräts im Wasser ohne Bademeister nicht möglich ist“, so Ruml. Anders sei dies bei kleinen Spielgeräten am Strand, dafür sei keine Aufsicht nötig. Da das Strandbad Seeglas – im Gegensatz etwa zu Schliersee – keinen Zaun

drumherum habe und für jeden zugänglich sei, halte sich jeder Badegast dort auf eigene Gefahr auf. Der Gemeinderat nahm diese Info zur Kenntnis. Vor allem junge Badegäste werden sich also auch künftig ohne Spielgeräte in Seeglas vergnügen müssen.

Gebaut ist inzwischen der neue 40-Meter-Steg für die benachbarte Gmunder Wasserwacht. Hier wird künftig das Rettungsboot verankert, das bisher am normalen Badesteg festgemacht hatte. Dies stellte vor allem bei viel Trubel im Sommer ein Sicherheitsproblem im Badebetrieb dar.  gr

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