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Eine Mordsgaudi: Mitglieder der Wasserwacht Gmund und befreundeter Ortsgruppen treffen sich am Neujahrstag in Seeglas, um in den kalten Fluten des Tegernsees abzutauchen - hier ein Bild vom Anschwimmen 2016.

Fragwürdiges Vergnügen am Neujahrstag

Wagemutige springenin den eiskalten Tegernsee

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Gmund - Allein die Vorstellung mag die meisten frösteln lassen: Am Neujahrstag springen einige Wagemutige wieder in den eiskalten Tegernsee. Die Wasserwacht Gmund lädt zum alljährlichen Anschwimmen.

Das sonnige Wetter soll uns auch zum Jahreswechsel erhalten bleiben. Es bietet die perfekte Kulisse für ein Spektakel, das sich am Tegernsee mittlerweile fest etabliert hat: das Anschwimmen der Wasserwacht Gmund. Am Neujahrstag ab 13.30 Uhr treffen sich wagemutige Frauen und Männer am Steg in Seeglas, um in die eiskalten Fluten des Tegernsees abzutauchen. Zum mittlerweile achten Mal.

„Das Ganze ist aus einer Laune heraus entstanden“, berichtet Martina Götz von der Gmunder Wasserwacht. Weil sich die Mitglieder ansonsten den ganzen Winter über kaum sehen würden, hatte man nach einem geeigneten Anlass für ein Treffen gesucht. Seither gibt es in Gmund das Anschwimmen. „Mittlerweile kommen auch andere Wasserwachten und einige Schaulustige dazu“, erzählt Götz, die auch selbst zu den tapferen Winterschwimmern gehört.

So zwischen zwei und drei Grad dürfte der Tegernsee derzeit haben, schätzt sie. Und trotzdem verzichten die meisten der Teilnehmer auf einen Neoprenanzug und tragen lediglich Badekleidung. „Und eine Mütze auf dem Kopf zum Warmhalten“, fügt Götz hinzu.

Zu einem ausgiebigen Badevergnügen wird das Anschwimmen naturgemäß nicht. „Wir springen rein und schwimmen ein paar Züge“, erzählt Götz. Danach geht es schnell zum Aufwärmen in die Wasserwachthütte.

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