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Der bekannte Schlager mal anders: Wir sind die Bürger mit einem harten Job, wir fahren mit der BOB!

Mein persönliches Fazit

Wir machen den Pendler-Selbsttest - Heute der letzte Bericht: Ein schöner Abschluss?

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Pendlerfrust, überforderte Mitarbeiter - die Wut auf die BOB war jüngst groß. Aber ist sie wirklich so unzuverlässig? Unsere Autorin pendelt, schreibt darüber - und hat inzwischen richtig Spaß.

Gmund/München - Die BOB erinnert mich an Balus Motto: „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“. Schon wenn sie so brummt beim Anfahren. So laut, dass ich mein eigenes Wort kaum mehr verstehe. Und wenn sie so furchtbar langsam durchs Tegernseer Tal schleicht, habe ich das Gefühl, ich sitze in einem Opa-Zug. Und der kann eben nicht mehr so schnell. Wenn er überhaupt noch kann. Seit sieben Wochen pendle ich mit der BOB zwischen Gmund am Tegernsee und dem Münchner Hauptbahnhof. In meiner letzten Woche mache ich den Selbsttest - und führe Protokoll. 

Ich habe zwar schon genug Frust für Jahre gesammelt: Verspätungen, Zugausfälle und Schienenersatzverkehr, der dann auch nicht sicher fährt. Aber kommt es mir bei der ganzen Aufregung um die Bayerische Oberlandbahn vielleicht nur so vor, als sei sie ständig zu spät? Sind die Pannen in Wirklichkeit gar nicht so dramatisch?

+++ Freitag, 27. Oktober, Ein schöner Abschluss? +++

Mein letzter Bericht heute! Gestern bin ich eine Stunde später gefahren als normal, mit der BOB um 19 Uhr - Ich habe nämlich vorher noch den Artikel mit dem Interview mit BOB-Chef Bernd Rosenbusch fertig gemacht, der heute Mittag veröffentlicht wird. 

Am Bahnhof standen viele Leute, ich bin relativ knapp gekommen. Als der Zug, der um 19.04 Uhr hätte fahren sollen um 19.10 Uhr immer noch nicht da war, gingen die Diskussionen los. An der Anzeige stand immer noch 19.04 Uhr. Ob er denn hoffentlich überhaupt kommt? Andere wussten, dass er eine viertel Stunde später da sein würde. Und das war er auch. Mit 17 Minuten Verspätung kam ich in Gmund an. Und wie zu erwarten, waren die Leute im Zug dementsprechend eher unzufrieden: mit der BOB im Allgemeinen, und, was eher ungewöhnlich ist, manche auch mit dem Personal. „An der Freundlichkeit mangelt‘s“, klagte eine Frau. Diese Erfahrung kann ich größtenteils nicht bestätigen. Klar gibt‘s einen oder zwei, aber die meisten bemühen sich wirklich.

Wobei heute... Die Kontrolleurin kam und - das erste Mal seit ich angefangen habe über meine Zugfahrten zu berichten - erkannte mich. Sie wollte eigentlich schon weitermachen, entschied sich dann aber doch noch, mich nach meiner Berechtigungskarte zu fragen. „Dann bin ich ja gespannt, was heute berichtet wird“, sagte sie schnippisch. Insgesamt wirklich nicht gerade nett, aber das kann auch speziell mit mir zu tun gehabt haben. 

Die meisten Kontrolleure der BOB gehören zur ersten Gruppe, zu den netten. Und die sollen sich auch nicht angesprochen fühlen, wenn ich schreibe, dass es auch andere gibt. Denn die gibt‘s halt einfach. Immer und überall gibt es solche und solche - das ist ja auch normal.

Als Abschluss kann ich sagen: Keine schlechte Woche. Die BOB hat ihre Höhen und Tiefen. Ein bisschen Geduld braucht man - und ja, die Verspätungen nerven manchmal. Und manchmal verbringt man als Pendler einfach entschieden zu viel Zeit unterwegs. Und dann sind schon zehn Minuten lang: wenn man heim will und insgesamt sowieso drei Stunden mit Fahren und Warten verbringt. 

Aber: Ich weiß, was für mich schlimmer wäre. Noch stressiger, noch zeitaufwändiger, noch teurer. Nämlich mit dem Auto zu fahren.

Also, danke, liebe BOB, dass du mich jeden Tag sicher zur Arbeit bringst und auch wieder zurück. 

+++ Donnerstag, 26. Oktober, Waschbär auf dem Gleis? Und andere Pendlerlegenden +++

Heute früh war die BOB pünktlich und ich somit auch. Man muss wirklich sagen, dass das morgens eigentlich immer ganz gut klappt.

Gestern Abend kam mir am Bahnsteig schon ein junger Mann entgegen: „Die fährt heute nicht hier!“, rief er. „Die fährt auf einem anderen Gleis. Kommen Sie mit.“ Okaaaay. Und warum? Die BOB, die gerade am Gleis stand, war defekt. Der Zug, der um 17.24 Uhr abfahren hätte sollen, ist ausgefallen - also doppelt so viele Leute in der BOB um 18 Uhr wie normal. „Die wird jetzt voll.“ Eine Mitarbeiterin entschuldigt sich bei den Fahrgästen, die jetzt mit einer halben Stunde Verspätung nach Hause kommen. Mein Sitznachbar findet schade, dass die Kommunikation so lange dauert. Die Meldung, dass der Zug gar nicht erst fährt kam erst 20 Minuten nach geplanter Abfahrt.

Ein Pendler zeigt mir auf der App „Wir pendeln“ die aktuelle Störungsmeldung. 

Aber: „Jetzt lief‘s ja mal ein paar Tage gut“, sagt er. Mit dem Personal ist er sehr zufrieden. „Die können ja nichts dafür.“ Stimmt. Er plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen, erzählt von einem führerlosen Zug, der mit laufendem Motor in Schaftlach stand, weil der Zugführer in Holzkirchen vergessen wurde. Das ist aber schon eine ganz alte Geschichte. Eine von diesen Pendlerlegenden. „Jeden Tag ein Erlebnis“, schmunzelt er.

Wir kommen pünktlich in Holzkirchen an - da steige ich aus. Mein Interview mit Bernd Rosenbusch - er hat alle Leserfragen beantwortet - gibt es später in einem Extra-Artikel. 

Mit der BOB um halb neun will ich nach Hause, um 20.35 Uhr sollten wir losfahren. Tun wir dann aber nicht. „Der Streckenabschnitt ist belegt.“ Aber von Holzkirchen nach Gmund fährt doch nur die BOB, und da ging die letzte eine Stunde vorher. Was kann da also sein? Vielleicht ein Waschbär? Ich komme so gut wie pünktlich in Gmund an. Scheint, als hätte das Hindernis (vielleicht ja wirklich ein Waschbär?) sich überreden lassen, das Feld zu räumen.

+++ Mittwoch, 25. Oktober, Die Presse fährt schwarz +++ 

Super Stimmung in der BOB: Gestern pünktlich, heute pünktlich. Eine junge Frau sagte, sie sei froh, dass es die BOB gibt. Klar denkt sie sich bei vielen Sachen, dass es sowas doch nicht geben darf: Vor allem die fehlende Kommunikation, wenn es Probleme oder Ausfälle gibt, und man sich immer selbst mit BOB-App oder Facebook-Gruppen informieren muss, weil einem sonst keiner hilft.

Außerdem - und das sagen auch die anderen BOB-Fahrer, mit denen ich gesprochen habe - könne man sich eben nie hundertprozentig verlassen. Wenn man darauf angewiesen ist, pünktlich in der Arbeit zu sein oder zu einer Prüfung muss, nimmt man deshalb immer eine BOB früher. 

Entschädigt für vieles: der morgendliche Blick über den Tegernsee aus der BOB.

Was mir dagegen auffällt: Hat die BOB Verspätung, stufen die Fahrgäste sie als "insgesamt eher unpünktlich" ein. Wenn nicht, ist das Stimmungsbild positiver und die BOB auf einmal "insgesamt eher pünktlich". 

Peinlich, peinlich: So sieht eine Schwarzfahrerin aus.

Besonderes Vorkommnis heute: Einer meiner Lieblingskontrolleure kam - und ich hatte kein Ticket. Ich habe meinen Geldbeutel gestern in der Arbeit liegen gelassen. Und in meinem Geldbeutel ist meine Monatskarte. Gestern Abend wurde ich nicht kontrolliert und da ich meinen Geldbeutel eigentlich nie aus meiner Tasche nehme, ist mir das erst heute morgen bei der Kontrolle aufgefallen. 

Super, Lena... du gibst nicht nur öffentlich deinen Senf zu jeder deiner BOB-Fahrten ab, sondern fährst dabei auch noch schwarz.

Zum Schluss noch etwas ganz anderes: Mein Termin bei BOB-Chef Bernd Rosenbusch heute Abend steht. Wer seine Frage noch loswerden will, kann das heute noch bis ca. 16 Uhr via info@merkur.de tun. Alle bereits eingegangenen habe stehen schon in meinem Fragenkatalog.

+++ Dienstag, 24. Oktober, Die Farbenlehre der BOB - endlich verständlich +++

Die gestrige Heimfahrt von München nach Gmund um 18.04 Uhr verlief ohne Zwischenfälle, pünktlich, und auch heute sah es anfangs noch gut aus. Es ist, als ob die BOB sich für mich von ihrer besten Seite zeigen will. Hat mein Opa-Zug mitbekommen, dass ich ihn auf die Probe stelle? Ich habe mich schon gefreut - aber dann kam Schaftlach. Das ist ja generell immer ein kritischer Punkt. Wie bei einem Hürdenlauf: Die erste Hürde ist geschafft, wenn die Zugteile aus den verschiedenen Richtungen so freundlich sind, sich gleichzeitig in Schaftlach zu versammeln und auch die An- bzw. Abkopplung zulassen.

In Moosrain waren wir noch pünktlich. In Schaftlach dann die Durchsage: Aufgrund einer „Signal- und Bahnübergangsstörung“ in Lenggries kommt der Zugteil von dort später. Wir müssen warten. „Einige Minuten“ heißt es - ich habe mir erst mal überlegt, wie viele Minuten „einige“ sein könnten. „Einige“ ist ja schon mehr als „ein paar“ und das wären so drei oder vier Minuten. „Einige“ könnte ab fünf Minuten aber eigentlich alles bedeuten. Sieben? Zehn? 30?

Am Ende waren es dann acht. Auf der Information stand, dass wir in Warngau statt um 8:20 Uhr um 8:28 ankommen. Und das in rot. 

Da die Anzeige fröhlich zwischen acht, sieben, sechs, fünf und vier Minuten Verspätung wechselte, weiß ich jetzt, wann die magische rote Grenze erreicht ist. Vielleicht hat die BOB das absichtlich gemacht, um mir meine Frage von gestern zu beantworten? 

Und zwar ist das so: Alles bis fünf Minuten Verspätung ist grün. Sobald es fünf Minuten oder mehr sind, werden die Zahlen rot. Als würde uns die BOB sagen wollen: Vorsicht, JETZT haben wir Verspätung! Alles davor war eine Verspätung, die eigentlich keine Verspätung ist, alles noch im grünen Bereich. Also auch kein Grund, sich aufzuregen, lieber Fahrgast.

Nur fünf Minuten zu spät, oder doch so viel? Die Farbenlehre der BOB.

Und witzigerweise funktioniert das: Immer wenn wir kurzzeitig unter die fünf Minuten kamen, dachte ich mir, na gut, das geht ja noch. Da brauche ich nicht mal drüber schreiben. Der Grund, warum es hier jetzt trotzdem auftaucht: In München am Hauptbahnhof kamen wir mit fünf Minuten Verspätung an. Und die sind rot.

Morgen Abend unterbreche ich meine Heimfahrt übrigens in Holzkirchen und treffe ich mich mit Bernd Rosenbusch, dem Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn. Haben Sie Fragen, die Sie ihm schon immer stellen wollten? Schicken Sie uns gerne eine Mail an info@merkur.de.

+++ Montag, 23. Oktober, Die grünen drei Minuten +++

Trotz des trüben Wetters heute fing der Morgen gut an. Die BOB war super-pünktlich: Wir sind auf die Minute genau zur vorgesehenen Zeit losgefahren. Sehr angenehm! Morgens um acht ist es immer sehr still in der BOB. Und wenn sie pünktlich ist, muss sich auch niemand aufregen. 

Eines ist mir aber aufgefallen: Selbst wenn wir sehr pünktlich losfahren, fehlen uns am Ende fast immer zwei bis drei Minuten. Das ist aus meiner Sicht völlig vertretbar.  Uns haben aber Zuschriften erreicht, in denen darüber geklagt wurde, dass auch schon eine Verspätung von wenigen Minuten bedeuten kann, dass man den Anschluss nicht erreicht. Bei mir geht es dann zu Fuß weiter, für mich ist das also kein Problem.

Geplante Ankunft vs. aktuelle Ankunft

Heute haben wir die drei Minuten anscheinend zwischen Donnersbergerbrücke und Hauptbahnhof verloren. Die Zeitanzeige bei „Aktuell“ sprang von 8.56 Uhr auf 8.58 Uhr und dann auf 8.59 Uhr. Das scheint noch im Rahmen zu sein, denn die Anzeige ist bei so wenig Verspätung immer noch grün. Bei mehr Verspätung werden die aktuellen Zeiten dann irgendwann rot. Ich frage mich, wann diese Grenze erreicht ist.

+++ Samstag, 21. Oktober, Das Grauen vor dem Wochenende: Diesmal ohne Salamifeeling +++

Am Freitag bin ich über Nacht in München geblieben. Ich dachte, das wäre eine gute Gelegenheit die angekündigten Veränderungen der Bob am Wochenende zu testen. Bekanntlich geht am Samstag und am Sonntag gefühlt jeder zweite Münchner zum Wandern ins Tal, ein paar nehmen ihr Fahrrad mit. Und abends müssen sie wieder zurück. Letztes Wochenende bin ich mit der BOB um 16 Uhr in die Arbeit gefahren. Sonntag. Gutes Wetter. Zwölf Fahrräder am Bahnsteig, zwei Hunde und gefühlt 1000 Menschen. Die Fahrräder konnten gar nicht erst mit, die Hunde schon. 

Wer stand schon mal in einem überfüllten Zug voller Menschen, die grade beim Wandern waren? Für die, die dieses Vergnügen noch nicht hatten: Natürlicherweise riecht das nicht besonders gut. Und ist warm. Eine Klimaanlage gab es leider nicht. Und dann hat der Mann neben mir auch noch eine herzhaft riechende Salami ausgepackt… „Aufgrund des großen Reiseaufkommens“ dauerte die Fahrt 20 Minuten länger und ich kam zu spät in die Arbeit. Deswegen dieses Wochenende neue Chance! Die BOB hat vorgesorgt und zu den Stoßzeiten die Fahrten verdoppelt. Leider konnte ich das dann aber doch nicht testen – in dem Stadtteil, in dem ich übernachtet habe, lief ein Mann mit einem Messer durch die Gegend. 

Merkur.de berichtete: Alle sollten erst mal drinnen bleiben. Ich bin also erst um 15 Uhr mit der BOB gefahren. Nicht überfüllt, nicht zu heiß, keine schlechten Gerüche. Ich freue mich schon auf Montagmorgen!

+++ Freitag, 20. Oktober, Gmund - München: Kartenkontrolleure und ihre Eigenheiten +++

War ja klar. Da will man den Leuten in der Umgebung eigentlich mal zeigen, was man als Pendler so mitmacht - und schon ist die BOB pünktlich wie die Maurer. Oder zumindest fast. Am Bahnhof in Gmund musste der Zug Richtung Tegernsee wie üblich auf den Gegenzug warten - und der kam drei Minuten zu spät. Am Hauptbahn München kamen wir aber genau zur vorgesehenen Zeit an. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Vor allem nachdem uns die ärgerliche Zuschrift einer Leserin erreicht hatte, dass sie am Mittwoch auf der Strecke von Holzkirchen nach Warngau über eineinhalb Stunden Verspätung hatte. Und das auch noch nachts: Statt planmäßig um 0.40 Uhr sei sie erst um 2.20 Uhr in Warngau angekommen.

Immerhin, ich wurde kontrolliert. Es gibt zwei Arten von Kontrolleuren: Die einen grüßen höflich und machen einfach ihren Job, wollen damit niemandem auf die Nerven gehen. Wenn einer mal nicht gecheckt hat, dass das Bayern-Ticket erst ab neun gilt, drücken sie gerne mal ein Auge zu. Sie lassen den unwissenden Fahrgast weiterfahren und kassieren höchstens das Geld für einen neuen Fahrschein. Den Studenten im ersten Semester erklären sie geduldig, dass das Semesterticket erst ab Holzkirchen gilt. Und wenn ich ihnen meine Fahrkarte zeige, die ermäßigt ist, da ich Praktikantin bin, lächeln sie freundlich und gehen weiter.

Und dann gibt es die, die man schon hört, wenn sie noch am anderen Ende des Zuges sind. Die brüllen so laut „Guten Morgen“, dass wirklich jeder dösende Fahrgast hellwach ist und sich sofort auf die Ticketkontrolle vorbereitet. Sie sind schlecht gelaunt und wollen das auch weitergeben - außerdem leben sie für ihren Beruf. Den armen Bayern-Ticket-Fahrern nehmen sie ohne mit der Wimper zu zucken 75 Euro ab - 60 Euro für das Schwarzfahren und 15 Euro für einen neuen gültigen Fahrschein.

Was für ein schwerwiegender Fehler es ist, das Ticket schon vor neun Uhr zu benutzen und welche Folgen das hat, erklären sie gerne - und laut. So laut, dass das ganze Zugabteil mit dem beschämten Falschfahrer mitfühlen kann. Verplante Studenten müssen sofort aussteigen und stehen bevor sie „Aber“ sagen können mitten im Nirgendwo - beispielsweise in Schaftlach. Diese Kontrolleure wollen ausnahmslos immer meine Berechtigungskarte sehen, obwohl ich den ermäßigten Fahrschein sowieso nicht erhalten hätte, wenn ich nicht berechtigt wäre. Und wenn zu ihrem Verdruss mal alle einen gültigen Fahrschein vorzuweisen haben, reiten sie eben auf Kaufbestätigungen oder E-Tickets herum, die ausgedruckt gehören. Was dann der Sinn eines E-Tickets ist, wenn man es ausdrucken muss, fragte einmal ein Fahrgast? Nur ein in der App gekauftes E-Ticket muss nicht ausgedruckt werden, das normal online gekaufte schon. Aha.

Heute gehörte der Kontrolleur zur ersten Gruppe. Dafür bekam er ein erleichtertes Lächeln, weil ich nicht in den Tiefen meiner Tasche nach dem Berechtigungsschein suchen musste. Und weil die BOB mir heute einen entspannten Start in den Tag ermöglichte - ohne Verspätung, ohne den Stress, den Autofahrer im Berufsverkehr haben und mit dem guten Gefühl, dass ich damit auch noch umweltfreundlicher unterwegs war, als die ganzen Autofahrer.

Unsere Serie geht bis Freitag, 27. Oktober - jeden Tag gibt es einen neuen Beitrag.

Sie können übrigens gerne mitprotokollieren: Schreiben Sie uns Ihre BOB-Erfahrungen dieser Woche via Facebook oder per Mail an info@merkur.de.

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