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Kläranlage in Gmund-Rainmühle.

Abwasser-Zweckverband

Gebühren bleiben die nächsten vier Jahre stabil

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Gute Nachricht für alle Hausbesitzer: Die Gebühren fürs Abwasser bleiben bis 2021 stabil. Das hat der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung festgelegt. 

Gmund – Seit 18 Jahre ist Georg von Preysing Bürgermeister von Gmund und damit auch Vorsitzender des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung am Tegernsee. Weil Preysing demnächst abtritt, leitete er jetzt im Gasthof zur Post in Bad Wiessee seine letzte reguläre Verbandsversammlung.

Die Gebührenkalkulation für die nächsten vier Jahre stand dabei auf der Tagesordnung. Der Zweckverband, so ist dem aktuellen Haushaltsbericht zu entnehmen, verfüge über eine stabile und konstante Kostenstruktur. Eine Änderung der Beiträge und Gebühren, die die Finanzierung sichern, war daher nicht nötig. Bis zum Jahr 2021 beträgt die Einleitungsgebühr pro Kubikmeter Wasserverbrauch 1,10 Euro. Dazu kommt die Grundgebühr, für die Haus- und Grundbesitzer 38 Cent pro Quadratmeter Geschoßfläche an den Zweckverband überweisen müssen. Zudem muss auch die nächsten vier Jahre für die Einleitung von Niederschlagswasser bezahlt werden: 26 Cent pro Kubikmeter befestigte Fläche.

Erstmalig hat der vor 62 Jahren gegründete Zweckverband einen Doppelhaushalt für die Jahre 2018 und 2019 aufgestellt und verabschiedet. Er hat in diesem Jahr ein Volumen von knapp 9,3 Millionen Euro, 2019 steigt er im Vermögens- und Verwaltungshaushalt und damit gesamt auf rund 10,2 Millionen Euro.

Was die anstehenden Ausgaben betrifft, so rechnet der Zweckverband damit, dass sie konstant bleiben und sich im normalen Rahmen bewegen. 405 000 Euro müssen heuer für Anschaffungen für die Kläranlage investiert werden, 2019 sind dafür weitere 380 000 Euro eingeplant. Die Sanierung der Schmutzwasserkanäle wird 2018 rund 365 000 Euro schlucken, 2019 sind weitere 650 000 Euro eingeplant. Für die Erschließung von Grundstücken, sind heuer 340 000 Euro und 2019 175 000 Euro eingeplant. Knapp 200 Kilometer umfasst allein das Schmutzwasser-Kanalnetz bisher, dazu kommt ein Regenwasserkanalnetz, das der Verband ebenfalls betreiben muss.

Im Klärwerk Gmund-Rainmühle, der Endstation des Kanalnetzes am Tegernsee, sind ebenso Sanierungen fällig. Das Mitte der 1960er-Jahre errichtete Betriebsgebäude muss saniert und aufgestockt werden. Die Planung soll heuer erstellt und 2019 realisiert werden. Rund 1 Million Euro sind dafür vorgesehen.

Vermutlich im Mai wird sich der Zweckverband, dem die fünf Talgemeinden mit insgesamt 33 Mitgliedern angehören, erneut zur Versammlung treffen: Um einen neuen Vorsitzenden zu wählen. „Dass den Vorsitz wieder der Gmunder Bürgermeister einnimmt, ist nicht automatisch so“, erklärt Kaufmännischer Betriebsleiter Richard Kölbl. „In jedem Fall muss es aber ein Vertreter einer der Tal-Gemeinden sein, idealerweise aber der Bürgermeister.“ 

gr

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