Brand an der Wiesn - Einsatz läuft - Beißender Gestank in der Luft

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Entlang der Zufahrt zum Sanatoirum (im Hintergrund) sollen 90 Parkplätze in Schotterbauweise entstehen.

Für geplantes Sanatorium

90 weitere Parkplätze für Wildbad Kreuth

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Im Oktober stand die Parkplatzsituation in Wildbad Kreuth schon auf der Agenda. Am Donnerstag besserte der Kreuther Gemeinderat nach. 

Kreuth – Während im Oktober im Vorbescheid 65 Stellplätze auf dem bereits vorhandenen Parkplatz bewilligt wurden und gerade bei Veranstaltungen wie etwa dem Internationalen Musikfest Kreuth eine zusätzliche Nutzung des Gernberg-Parkplatzes via Shuttlebus in Aussicht gestellt wurde (wir berichteten), soll nun „günstig eine Fläche für das Parken bei Großveranstaltungen geschaffen werden“, erklärte Bürgermeister Josef Bierschneider (CSU). Er räumte ein: „Mit dem Shuttle-Service sehe ich Schwierigkeiten.“ Deshalb bewilligte der Gemeinderat einhellig, das südliche Bankett der Zufahrt zum Sanatorium auf eine Länge von 300 Metern und einer Breite von fünf Metern zu bekiesen und dann mit sogenanntem Schotterrasen zu begrünen. Dadurch sollen 90 zusätzliche Parkplätze entstehen, die bei Normalbetrieb gar nicht sichtbar sind.

Martin Walch (SPD) wertete dies als „Eingriff“ und wollte sichergestellt wissen, dass nach der Nutzung bei Großveranstaltungen die Grünfläche rekultiviert werde. Bürgermeister Bierschneider verwies auf den Skilift-Parkplatz und den Langlauf-Parkplatz bei der Auffahrt zum Schloss Ringberg, wo ebenfalls Wiesen durch Kies befestigt seien und man gar nicht sehe, dass dort Parkplätze sind. Die Schotterrasen-Lösung hielt der Gemeinderat daher auch für die Wiese, auf der die Herzoglichen Haflinger grasen, für eine gute Wahl.

Im Zuge des Parkthemas holte der Kreuther Gemeinderat zudem die Widmung des Gernberg-Parkplatzes als Wanderparkplatz nach, zu der Herzogin Helene als Eigentümerin ihre Zustimmung gegeben hatte. Was die Zukunft des ehemaligen Tagungszentrums der Hanns-Seidel-Stiftung betrifft, bittet die Herzogin weiter um Geduld. Die Verhandlungen gingen „den richtigen Weg“.

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