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von rechts nach links: Vermieter Martha und Hans Kandlinger (Gästehaus zum Thoma, Kreuth) (hinten) mit ihren Gästen Doris und Horst Staab aus Esslingen/Necker (30 Aufenthalte), Lutz und Erika Vogel aus Leipzig (40 x), TTT-Mitarbeiterin Angelika Drexler, Konrad Meyer (60 x), Andreas Betke (15 x) beide aus Rulle b. Osnabrück, zusammen mit Vermieterin Josef Irber, Günter und Helga Hoffmann aus Worms (30 x).

TTT honoriert Stamm-Publikum

Acht Gäste für ihre Treue zum Tal geehrt - das sind ihre Geschichten

Die Liebe zum Tegernseer Tal verband die acht treuen Gäste, die jüngst von Angelika Drexler seitens der TTT in der Naturkäserei Kreuth geehrt wurden. Und sie haben viel zu erzählen.

Kreuth - Die Gäste verschiedenen Alters kannten sich nicht nur in der hiesigen Bergwelt bestens aus, sondern wussten bei der gemeinsamen Brotzeit auch viele erlebten Begebenheiten im Tal zu berichten.

„Wir sind 1980 durch unseren Sohn Oliver erstmals hieher gekommen, der weg vom Meer-Urlaub mal in die Berge wollte“, berichteten Doris und Horst Staab aus Esslingen/a. Neckar. Zufällig erlebte die Familie dabei die Eröffnung des Gästehauses zum Thoma in Kreuth mit, fanden Gefallen an dem gastlichen Haus und blieben den Vermietern Martha und Hans Kandlinger bis heute treu. Kein Berg dieser Umgebung, den die Familie nicht bestiegen hat. Nun wurden die Gäste für mehr als 30 Aufenthalte, bei einwöchigem Verweilen, mit Urkunden und Geschenken geehrt.

„Wir haben bisher 478 Tage am Tegernsee verbracht“, hatte sich Günter Hoffmann genau notiert, der mit Ehefrau Helga nun für mehr als 30 Aufenthalte geehrt wurde. Auf Empfehlung eines Freundes genossen die Hoffmann’s erstmals 1963 die Schönheiten der hiesigen Gegend. Seit 2001 fühlt sich das Ehepaar aus Worms, das mit zwei Kindern gesegnet wurde, im Haus Riecke am See in Gmund wohl. Von dort aus beginnen die ausführlichen Wanderungen , aber auch die RVO-Fahrten, mit Unterbrechungen in den jeweiligen Tal-Orten.

„Nach der Wende wollte unsere Tochter Jana 1991 von unserer Heimatstadt Leipzig ins Tegernseer Tal wechseln, wo sie noch heute als Physiotherapeutin tätig ist, und uns inzwischen mit drei Enkelkindern beschenkte, die wir sehr lieben“, berichteten Erika und Lutz Vogel voller Begeisterung. Seit 1993 haben die Großeltern ihr Urlaubs-Quartier im Gästehaus Eismannhof in Rottach-Egern, deren freundlicher Service auch den Enkelkindern der Vogel’s gilt, die immer wieder gerne zu Besuch kommen. „Wir haben rundum alle Gipfel erwandert, lieben aber auch ausführliche Radltouren und die Busausflüge mit dem RVO. Bei der Gästeehrung wurden die Vogels für mehr als 40 Aufenthalte mit Urkunden und Geschenken seitens der TTT geehrt.

Auf sogar mehr als 60 Aufenthalte brachte es Konrad Meyer aus Rulle b. Osnabrück, der sich zusammen mit seiner Frau Heidi seit mehr als 15 Jahren in der Ferienwohnung Irber in Rottach-Egern rundherum wohlfühlt. Diesmal begleitete ihn sein Bekannter Andreas Betke aus dem Heimatort, der bisher schon 15 Aufenthalte am Tegernsee verbracht hatte. „Was mich hier immer wieder fasziniert ist die Aufforderung, dass man sich im Gasthof zu unbekannten Gästen hinzusetzen darf, was im Norden Deutschlands unmöglich wäre“, so Betke. „Ich verbringe grundsätzlich meine Urlaube an der Ostsee oder in Rottach-Egern am Tegernsee“, bekannte Konrad Meyer, mit mehr als 60 Aufenthalten „Spitzenreiter“ des Tages. Seit mehr als 15 Jahren ist die Ferienwohnung Irber in Rottach-Egern sein Stammquartier. Auf einer Rückfahrt vom Urlaub in Österreich entdeckten Konrad und Heidi Meyer schon 1977 bei einer Rast das Tegernseer Tal und beschlossen, im nächsten Jahr hier den dreiwöchigen Urlaub zu verbringen. Die Begeisterung hielt bis heute an, die durch etliche Wanderungen und Radltouren noch verstärkt wurde. „Der kostenlose RVO-Bus ist ja eine gute Sache, die wir zu schätzen wissen, aber der Service der Busfahrer lässt zu Wünschen übrig“, monierte

Konrad Meyer, der sich heuer über einen stur vorbeifahrenden Bus an der Moni-Alm ärgern musste, obwohl dieser nur mit 4 Personen besetzt war. „Ich gehe davon aus, dass dies geändert wird, denn ich möchte auch demnächst wieder Kegelclub-Freunde aus dem Kreis Osnabrück ins Tegernseer Tal bringen“, hofft Meyer - ein rundum geselliger Mensch, den so schnell nichts aus der Fassung bringen kann.

Eintragungen ins Gästebuch der TTT, sowie das Gemeinschaftsfoto im Garten der Naturkäserei, rundeten den gemütlichen Nachmittag ab. (iv)

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