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Eine knappe Million Euro kam bei einer Benefizgala der Baywa-Stiftung in der Bachmair-Weissach-Arena zusammen. Es freuten sich: (v.l.) Baywa-Chef Klaus Josef Lutz, Sabine Sauer, Ministerin Ilse Aigner, Barny Murphy und Günther Sigl von der Spider Murphy Gang, Maria Thon, Geschäftsführerin der Baywa-Stiftung, und Kabarettist Christian Springer

Rekordergebnis in Bachmair-Weissach-Arena

BayWa-Benefizgala bringt knappe Million Euro

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Kreuth - Rekordergebnis bei der Benefizgala der BayWa-Stiftung in der Bachmair-Weissach Arena: Es kam ein Spendensumme von einer  knappen Million Euro zusammen. 

Die Spendensumme übertrifft alle Erwartungen Eine knappe Million Euro an Spenden kommt bei der Benefizgala der BayWa-Stiftung zusammen. Für Stimmungshöhepunkte sorgen Acts wie Kabarettist Christian Springer und die Spyder Murphy Gang. Am Ende legt Ilse Aigner einen beeindruckenden Twist auf’s Parkett. 

Weiße Tischdecken, Rosen darauf und silberne Kerzenleuchter. Die Weissach Arena in Kreuth am Tegernsee ist am Freitagabend in blaues und gelbes Licht getaucht. An den Tischen sitzen die Förderer und Mitglieder der BayWa Stiftung – den Dresscode bei der sechsten Benefizgala haben fast alle erfüllt: dunkle Anzüge und Cocktailkleider. Die Gala mit rund 500 Gästen ist größer als je zuvor. Die Spendensumme am Ende des Abends auch. „Das Ende des offiziellen Programms ist gefürchtet – aber flüchten hilft nicht“, kündigt Klaus Josef Lutz, Vorsitzender der BayWa AG, an. Es geht um die Spenden, die den Gästen entlockt werden sollen. Im Saal sitzen beispielsweise Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands, und Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München. Eine Versteigerung, bei der nichts versteigert wird, nennt Lutz das Spenden. „Außer vielleicht ein Abendessen mit mir“, sagt er und lacht.

Am Rande der Veranstaltung verrät er, dass Damen auch eines umsonst bekommen würden. „Für die anderen ist aber unter 10 000 Euro nichts zu machen.“ Das Spendenziel an diesem Abend: genauso viel sammeln, wie im Jahr zuvor, also 730 000 Euro. Die Preise der Eintrittskarten – ein Tisch für zehn Personen direkt an der Bühne kostet 10 000 Euro – und jeden Euro, den die Gäste spenden, verdoppelt die BayWa AG und unterstützt damit die Bildungsprojekte. Von Heidi Himbeere und Hilfe zur Selbsthilfe erzählt Maria Thon. Die Geschäftsführerin der Stiftung ist mit Leib und Seele bei allen Projekten zu Ernährung und erneuerbarer Energie dabei. Heidi Himbeere bringt in einem Buch Kindern spielerisch die richtige Ernährung bei. 

Selbst helfen sollen sich in Afrika die Menschen dort mit einer Biogasanlage. Thon will das Bewusstsein für die Umwelt schärfen: „Wenn wir so weiter leben wie bisher, bräuchten wir bald drei Erden.“ Mit den neuen Spenden hat sie schon Pläne: Ein Ernährungskompass soll an möglichst viele Kinder und Eltern verteilt werden, darin Lieblingsrezepte zum Nachkochen und Infos zu saisonalen Produkten. Wie hoch ist nun die Spendensumme? Die Veranstalter machen es spannend und wollen die Gäste erst in die richtige Stimmung versetzen. Für die Frauen kündigt Lutz einen „Leckerbissen“ an: afrikanische Tänzer, nur mit weißen Leinenhosen bekleidet und bemaltem Oberkörper. Für die Männer gibt es dafür Tänzerinnen in hautengen Kostümen. 

Musikalisch bringen Natascha Wright und Ehemann Alfred McCrary die Stimmung auf den Höhepunkt und Kabarettist Christian Springer sorgt für die Lacher. Auch bei ihm geht’s um Ernährung: Affenhirn im Nutella – nur gut, dass zu diesem Zeitpunkt der Hauptgang schon verspeist war. Dann wird es ernst. Lutz und Thon betreten die Bühne, keiner der Gäste entkommt ihrem Spendenaufruf: Rudolf Schels, FC Bayern Vizepräsident, macht beispielsweise 10 000 Euro aus der privaten Tasche locker, von der Papierfabrik Giesecke und Devrient gibt’s 20 000 Euro. Der Spendenstand steigt minütlich. Die Summe, die Lutz am Ende nennt, überrascht alle: 967 000 Euro. „Damit habe ich absolut nicht gerechnet“, sagt Thon nachher unserer Zeitung.

 „Ich bin total überwältigt.“ Dann betritt die Spyder Murphy Gang die Bühne. Alle hatten darauf gewartet, besonders Ilse Aigner hatte sich auf die bayerischen Rock’n’Roller gefreut, wie sie zu Beginn des Abends verriet. Sie ist es dann auch, die alle anderen in Grund und Boden twistet. Doch nicht nur Aigner, die meisten der Gäste finden nach und nach den Weg auf die Tanzfläche. Um Tausende Euro erleichtert scheinen die Spender besonders tanzfreudig zu sein.

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