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Die Gemeinde Kreuth darf sich bald offiziell Bergsteigerdorf nennen. 

Kreuth nimmt Siegel offiziell entgegen

Bergsteigerdorf: Verleihungsfeier an historischer Stätte

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Dass Kreuth Bergsteigerdorf wird, steht seit Juni 2017 fest. Jetzt darf sich die Tal-Gemeinde bald offiziell mit dem Siegel schmücken: Der Termin für die Verleihungsfeier steht. Sie findet an einem würdigen Ort statt. 

Kreuth - Nach den Orten Ramsau, Sachrang und Schleching wird Kreuth bald das vierte deutsche Bergsteigerdorf sein. Die offizielle Verleihung des Siegels durch den Deutschen Alpenverein (DAV) soll in einem würdigen Rahmen stattfinden: Der Festakt ist für 13. Juli geplant - und zwar in der historischen Königsalm auf 1115 Metern Höhe. Um das Fest zu organisieren, wurde eigens ein Arbeitskreis gegründet. Der habe bereits mehrmals getagt und werde sich in den nächsten Monaten mit der genauen Planung der Veranstaltung beschäftigen, teilt Bürgermeister Josef Bierschneider mit. Fest steht: Sowohl Umweltministerin Ulrike Scharf als auch Wirtschaftsministerin Ilse Aigner werden mit dabei sein.

Auch sonst ist Kreuth derzeit mit Eifer dabei, sich für die Zukunft als Bergsteigerdorf zu rüsten. Mehr als 20 potenzielle Partnerbetriebe haben sich bereits gemeldet, die sich künftig unter dem Siegel vermarkten lassen möchten. „Sie werden derzeit von einem Vertreter des DAV besucht, um zu klären, ob sie alle Kriterien erfüllen“, sagt der Bürgermeister.

Weitere Arbeitskreise im Ort kümmern sich derzeit um die Erstellung einer eigenen Bergsteigerdorf-Broschüre und darum, wie die Idee künftig mit Leben erfüllt werden kann. Zudem gibt es die Idee, möglicherweise einen eigenen Bergsteigerbus ins Leben zu rufen, um die Gäste vom Ort Kreuth zu den jeweiligen Ausgangs- und Zielpunkten ihrer Wanderungen zu bringen. Ob Kreuth künftig einen solchen Bus anbieten soll, darüber wird der Gemeinderat am Donnerstagabend beraten.

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