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Gratulation zur erneuten Nominierung: Bezirksrat Josef Bichler (l.) schüttelt Josef Bierschneider die Hand.

Bürgermeisterwahl in Kreuth

Bierschneider wohl wieder Alleinkandidat

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Kreuth - 1998 war Josef Bierschneider (CSU)  mit 26 Jahren der jüngste Bürgermeister Bayerns. Jetzt peilt der Kreuther seine vierte Amtsperiode an - und scheint unangefochten zu bleiben. 

Einst war Josef Bierschneider (CSU) Bayerns jüngster Bürgermeister. Als er 1998 direkt nach seinem Münchner Jura-Studium ins Kreuther Rathaus gewählt wurde, war er gerade mal 26 Jahre alt. Jetzt peilt Bierschneider seine vierte Amtsperiode an. Und wie es aussieht, hat er den gesamten Ort hinter sich. Der CSU-Ortsverband nominierte ihn einstimmig als ihren Kandidaten für die Wahl am 25. September.

Und wie es aussieht, tritt wieder niemand gegen ihn an. Sowohl FWG-Sprecher Wolfgang Rebensburg als auch SPD-Chef Martin Walch winken ab: Aus ihren Reihen wird kein Bürgermeisterkandidat kommen. Es bleibt zwar die theoretische Möglichkeit, dass ein bisher Unbekannter eine Liste zusammentrommelt und gegen Bierschneider in den Ring tritt. Das wäre allerdings überraschend. Unerwartet ist die Situation nicht. Auch bei den beiden vorangegangenen Bürgermeisterwahlen war Bierschneider – inzwischen 43 Jahre alt, verheiratet und Vater einer kleinen Tochter – Alleinkandidat. 

Als unangefochtener Bewerber kann sich Bierschneider einen teuren Wahlkampf sparen. Was er in seiner nächsten Amtszeit anpacken will, machte Bierschneider bei der Nominierungsversammlung trotzdem klar. Ein großes Ziel ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Einheimische. Wie berichtet, will die Gemeinde darum die ehemalige Krankenanstalt kaufen. Sie hat Eigentümer Benedict Mathews ein Angebot gemacht. Ob die Kommune zum Zug kommt, ist allerdings noch nicht klar. Recht konkret sind aber schon die Pläne, die Bierschneider mit der Liegenschaft hat. Das alte Gebäude soll weg. Auf dem Grundstück könnten Mehrfamilienhäuser mit Wohnungen für Einheimische entstehen. Gespräche mit Wohnbaugenossenschaften, die das Projekt übernehmen, hat Bierschneider schon geführt. 

Auf dem Gelände bliebe dann noch reichlich Platz für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben – ein weiteres Ziel, das Bierschneider verfolgt. Schließlich haben schon etliche örtliche Unternehmen Bedarf angemeldet. Zudem, so Bierschneider, wolle er die Schaffung von weiteren touristischen Attraktionen in Kreuth fördern, den Breitband-Ausbau und die Energiewende vorantreiben.

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