Schwer beschädigt: der Audi Q7 nach dem Wildunfall.
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Schwer beschädigt: der Audi Q7 nach dem Wildunfall.

Wildunfall auf der B307

Er stand plötzlich auf der Fahrbahn: Audi Q7 rammt ausgewachsenen Hirsch bei Kreuth

  • Sebastian Grauvogl
    VonSebastian Grauvogl
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Plötzlich brach der Hirsch aus dem Unterholz. Ein Audi-Fahrer aus Gmund erwischte das ausgewachsene Tier in der Nacht auf Dienstag, 20. Juli, bei Glashütte.

Kreuth - Gegen 1.20 Uhr war der 44-jährige Gmunder mit seinem Audi Q7 auf der B307 von der Staatsgrenze Richtung Kreuth unterwegs. Auf Höhe des Salzstadels zwischen Glashütte und Bayerwald dann der Schock: Ein ausgewachsener Hirsch sprang aus dem Unterholz auf die Straße. Der Gmunder konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das schwere Tier frontal.

Hatte keine Chance: Der Hirsch überlebte den Aufprall nicht.

Wie Kreuths Feuerwehrkommandant Thomas Wolf auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet, gingen durch die Wucht des Aufpralls die Airbags im Audi auf, auch die Windschutzscheibe wurde stark beschädigt. Insofern hatte der Fahrer großes Glück, dass er nur leicht verletzt wurde. Ein Ersthelfer aus einem anderen Auto half ihm aus dem Wrack und betreute ihn bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst. Anschließend kam der Mann ins Krankenhaus Bad Tölz.

Für den Hirsch konnten die Retter nichts mehr tun. Er war nach dem Zusammenstoß sofort tot. Wie Wolf berichtet, verständigte die Feuerwehr den zuständigen Jäger, der das Tier am frühen Morgen abholte. Den Sachschaden am Audi des Gmunders bezifferte die Polizeiinspektion Bad Wiessee auf rund 15.000 Euro.

sg

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