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Der Hubschrauber Edelweiß 8 hat soeben die erste Verstiegene in Wildbad Kreuth abgesetzt und fliegt nun zur Rettung der zweiten Frau.

Rottacher Bergwacht

Großeinsatz: Zwei Frauen gehen auf die Blauberge - und trauen sich nicht mehr weiter

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Zwei junge Frauen aus Nordbayern sind am 1. Mai  in den Kreuther Blaubergen unterwegs gewesen, dann wurde es ihnen plötzlich zu gefährlich. Die Bergwacht rückte mit Hubschrauber aus.

Kreuth - Die beiden Frauen hatten den Feiertag genutzt und waren vormittags über die Wolfsschlucht zu einer Blaubergüberschreitung aufgebrochen. Beim Abstieg unterhalb der Halserspitze passierte es dann: Die Querung einer Rinne erschien den beiden Bergsteigerinnen zu riskant, deshalb entschieden sie sich, einen Notruf abzusetzen. So wurde gegen 17.30 Uhr der Einsatzleiter der Bergwacht Rottach-Egern alarmiert. Er klärte zunächst telefonisch die Lage mit den beiden Frauen ab und forderte dann über die Leitstelle in Rosenheim einen Polizeihubschrauber mit Rettungswinde an.

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Parallel dazu fuhr das Rettungsfahrzeug der Bergwacht mit zwei Einsatzkräften in Richtung Hanns-Seidel-Stiftung nach Wildbad Kreuth. Der Hubschrauber Edelweiß 8 nahm an der Bergrettungswache in Rottach-Egern  zwei Luftretter der Bergwacht auf, flog zum Einsatzort und setzte die beiden Retter mit der Seilwinde bei den Verstiegenen ab.

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Wie die Bergwacht berichtet, nahm der Hubschrauber die erste Frau gemeinsam mit einem Bergretter im Doppelwinsch-Verfahren auf und flog sie zum provisorischen Landeplatz an der Hanns-Seidel-Stiftung. Von dort brachte sie das Bergwacht-Rettungsfahrzeug zur Bergrettungswache. In einem weiteren Anflug nahm der Hubschrauer die zweite Verstiegene zusammen mit dem zweiten Bergretter auf und flog direkt zur Rettungswache. Um 19.30 Uhr war der Einsatz beendet.

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