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Das Einfamilienhaus in Kreuth-Trinis wurde bei dem verheerenden Brand komplett zerstört.

Polizei legt Ermittlungsergebnisse vor

Kreuther hat durch Feuer sein Haus verloren - und es wohl selbst entfacht

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Bei dem verheerenden Wohnhausbrand in Kreuth-Trinis hat die Kripo nun die Brandursache ermittelt - eine bittere Neuigkeit vor allem für Klaus Wiesner: Der Hausherr hat das Feuer wohl selbst ausgelöst.

Kreuth - Das Einfamilienhaus von Klaus Wiesner (54) in Trinis (Gemeinde Kreuth) ist nur noch ein Trümmerhaufen. Ein Feuer hatte das Gebäude in der Nacht zum vergangenen Sonntag in Schutt und Asche gelegt. Nun ist die Kriminalpolizei Miesbach bei ihren Ermittlungen zur Brandursache vorangekommen. Wie Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, am Donnerstag auf Nachfrage mitteilte, wurde der Brand offenbar durch heiße Asche ausgelöst. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand spricht alles dafür“, so der Polizeisprecher.

Die Asche hatte der Hausbesitzer im Carport gelagert, dabei aber offenbar nicht bemerkt, dass sie noch zu heiß war und glühte. Funken haben somit zunächst den Carport in Brand gesetzt, anschließend griffen die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus über. Die Feuerwehr konnte zwar verhindern, dass sich das Feuer auch noch auf die Nachbargebäude ausbreitete, das Haus Wiesners war aber nicht mehr zu retten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro.

Mittlerweile hat ein Nachbar Wiesners eine Spendenaktion für den Hausbesitzer und seine Mieterin ins Leben gerufen, um dem Kreuther unter die Arme zu greifen.

gab 

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