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Zur Tegernseer Hütte mussten die Bergwacht-Einsatzkräfte ausrücken. Ein Kind klagte dort in der Nacht über Herzprobleme und Atemnot.

Rettungskräfte müssen mehrfach ausrücken

Kind klagt über Herzbeschwerden: Nächtlicher Bergwacht-Einsatz an der Tegernseer Hütte

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Schönes Wetter, Urlaubszeit: Für die Bergwacht am Tegernsee heißt das Hochkonjunktur. Jetzt musste sie zur Tegernseer Hütte ausrücken: Ein Kind hatte dort in der Nacht Herzprobleme bekommen.

Kreuth – Der Notruf wurde in der Nacht zum Freitag gegen 23.30 Uhr von der Tegernseer Hütte am Roß- und Buchstein (Gemeinde Kreuth) abgesetzt. Dort klagte ein brasilianischer Junge über Herzbeschwerden und Atemnot. Weil kein geeigneter Hubschrauber verfügbar war, der zu dieser Nachtzeit den Einsatzort hätte anfliegen können, seien die Aktiven der Bergwacht und der Notarzt mit der Materialseilbahn der Hütte nach oben gefahren, teilt der neue Bereitschaftsleiter Adi Boemmel mit. „Das Kind wurde vor Ort von uns versorgt“, berichtet Boemmel. Anschließend brachten die Einsatzkräfte den Buben – wiederum mit der Materialseilbahn – ins Tal und übergaben den Teenager an den Rettungsdienst.

Am Samstag wurden die Mitglieder der Bereitschaft dann zu drei weiteren Einsätzen gerufen. Gegen 14.15 Uhr mussten sie einem 41-jährigen Mann zu Hilfe eilen, der auf dem Weg zur Schwarzentennalm in Kreuth mit seinem Mountainbike schwer gestürzt war. Laut Boemmel erlitt der Radfahrer Kopf- und Ellbogenverletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit einem Einsatzfahrzeug der Bergwacht zurück ins Tal gebracht.

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Die nächste Alarmierung erfolgte kurz darauf, nämlich gegen 16.30 Uhr. Diesmal war ein Wanderer am Wallberggipfel in Rottach-Egern betroffen. Der 61-Jährige war nahe der so genannten Hintermaurer Alm unglücklich gestürzt und musste mit Verdacht auf einen Handgelenksbruch von der Bergwacht ins Tal gebracht werden.

Noch einmal zum Roß- und Buchstein mussten die Einsatzkräfte schließlich am Samstagabend gegen 19.15 Uhr ausrücken. Am Sonnbergalm-Niederleger war eine Frau ausgerutscht und hatte sich bei dem Sturz an der Schulter verletzt. „Weil die Frau über starke Schmerzen klagte, wurde der Hubschrauber angefordert“, berichtet Boemmel. Der brachte die Wanderin in die Unfallklinik nach Murnau.

„Das war schon eine ungewöhnliche Häufung an Einsätzen“, so die Bilanz Boemmels.

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