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Das Parken auf den Kreuther Wanderparkplätzen – hier in Wildbad – wird teurer.

Tagesticket kostet künftig fünf Euro

Kreuth hebt Parkgebühren an - so viel kosten sie künftig

  • Alexandra Korimorth
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Parken in Kreuth wird teurer. So will das Bergsteigerdorf den Individualverkehr eindämmen. So viel kosten die Tickets ab Mitte März.

Kreuth – Das Parken im Gemeindebereich Kreuth wird ab Mitte März teurer. Für die Gebührenerhöhung sprach sich jetzt der Gemeinderat einstimmig aus. Der Grund: Durch den Bergsteigerbus hat die Gemeinde die Möglichkeit geschaffen, sich völlig kostenlos innerhalb Kreuths zu bewegen und so auch zu den Wanderausgangspunkten zu gelangen.

Ziel des Bergsteigerdorfs ist es, den Individualverkehr einzudämmen. Künftig werden auf den innerörtlichen Parkplätzen vier Euro (bisher zwei Euro) für eine Parkdauer von zwei bis drei Stunden und fünf Euro (bisher drei Euro) für das Parken über drei Stunden (Tagesticket) erhoben. Das Parken bis zu zwei Stunden innerorts bleibt nach wie vor frei.

Jahresparkausweis wird nicht teurer

Bei den Wanderparkplätzen werden künftig für das Parken zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden drei Euro (bisher zwei Euro) erhoben. Bei zwei bis drei Stunden werden jetzt vier Euro (bisher zwei Euro) fällig. Alles über drei Stunden (Tagesticket) kostet fünf Euro. Das Parken auf den Wanderparkplätzen bis zu einer halben Stunde kostet nichts.

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Auch beim Parken von Wohnmobilen gibt es eine Erhöhung. Das Tagesticket und auch die Nachtparkgebühr zwischen 18 und 8 Uhr kosten künftig zehn Euro (und keine fünf Euro mehr). Unverändert bleibt die Gebühr für den Jahresparkausweis.

Marschall (FWG): Touristen sind höhere Preise gewohnt

Die Erhöhungen befürworteten alle Fraktionen im Gemeinderat. Während Markus Wrba (FWG) das als „richtig so und völlig in Ordnung“ empfand, meinte Sebastian Marschall (FWG), dass die Erhöhung ohnehin moderat sei: „Die Tagestouristen – besonders die aus München – sind höhere Preise gewohnt.“ 

Martin Walch (SPD) wollte besonders auch in diese Richtung kommuniziert wissen, dass der Bergsteigerbus eine echte, da kostenlose Alternative sei. Die Erhöhung tritt zum 15. März in Kraft, weil bis dahin die Beschriftung und die Umprogrammierung der Parkautomaten erledigt ist.

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