Er hatte sich im Unwetter verstiegen 

Münchner (47) muss aus Wolfsschlucht gerettet werden

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Kreuth - Trotz Unwetterwarnung und aufziehenden Gewitters hat sich am Samstagabend ein Münchner (47) in die Wolfsschlucht in Kreuth gewagt - bis er nicht mehr weiterkam.

Der Pfeil zeigt die Stelle in der Wolfsschlucht, an der der Münchner festsaß.

Wie Felix Oswald, Bereitschaftsleiter der Rottacher Bergwacht, berichtet, hat sich der 47-Jährige am Samstagabend vom Alten Bad in Wildbad Kreuth in die Wolfsschlucht aufgemacht, um von dort zur Blaubergalm zu gehen und dort zu übernachten. Im oberen Viertel des Aufstiegs, auf rund 1300 Metern, kam der Münchner allerdings so stark vom Weg ab, dass er in völlig unwegsames Gelände geriet. Letztlich befand sich der Mann in einer "extrem absturzgefährdeten Lage", so Oswald, und konnte weder vor noch zurück. Noch dazu zog ein Unwetter auf.

Dem Münchner gelang es, gegen 18 Uhr per Handy einen Notruf abzusetzen. Eine siebenköpfige bodengebundene Mannschaft sowie ein Hubschrauber machten sich zu ihm auf. Der Hubschrauber drehte wegen des inzwischen sehr schlechten Wetters allerdings schnell wieder ab. Fünf Bergwachtler stiegen bei Gewitter mit Starkregen zu dem in Bergnot geratenen Mann auf. Ein Teil der Einsatzkräfte rettete den Mann, der andere Teil hielt sich an der Königsalm für die Versorgung des Münchners bereit. Gegen 22.15 gelang es, den Mann per Bergwacht-Auto ins Tal zu seinem Auto zu bringen. Gegen 23 Uhr war der Einsatz schließlich beendet.

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