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Durch ein Spalier an Skiern, das die Nachwuchsläufer des Skiclubs bildeten, schritt Viktoria Rebensburg bei dem Empfang.

Empfang für Skirennläuferin an den Hirschbergliften 

So ließen die Kreuther ihre Vicky hochleben

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Großes Hallo in Kreuth: Gut 200 Fans von Skirennläuferin Viktoria Rebensburg feierten am Sonntag die Saisonerfolge ihrer Vicky. Und zwar dort, wo die Skikarriere ihren Anfang nahm.

KreuthStrahlend winkte Viktoria Rebensburg aus dem Schiebedach des historischen Käfers, mit dem sie unter Applaus die Piste am Hirschberg hinaufgedüst kam. Das Heck war mit allerlei historischer Ski-Ausrüstung bestückt. So getunt, umrundete Rebensburg fehlerlos und souverän die Abfahrtstore, um dann aus dem Auto zu springen und durch das Spalier der Kreuther Nachwuchsläufer zu schreiten.

Dort warteten bereits Bürgermeister Josef Bierschneider und die Zweite Vorsitzende des Skiclubs Kreuth, Helga Götschl. Gemeinsam und musikalisch begleitet von den Riedler Musikanten, hießen sie die aktuell bekannteste Kreuther Bürgerin auch im Namen des Vicky-Rebensburg-Fanclubs willkommen. „Scheinbar ist auch Petrus ein Fan von Dir“, scherzte Bierschneider angesichts des Wetters, das es den rund 200 Gästen ermöglichte, im Freien vor dem Hirschberg-Liftstüberl zu feiern. Dem Ort, an dem die Ski-Karriere der Kreutherin begann.

Zahlreiche Fans kamen gestern auf das Gelände vor dem Hirschberg-Liftstüberl, um die Erfolge ihres Ski-Idols aus dem vergangenen Winter zu feiern.

„Schön, dass wir schon so viel Erfahrung darin haben, Dich zu feiern“, freute sich Bierschneider und gratulierte Rebensburg zur Kristallkugel im Riesenslalom. Der Höhepunkt einer erfolgreichen Saison 2017/2018, wie Helga Götschl Revue passieren ließ. Ihr Rückblick kam quasi einer Weltreise gleich: Sölden, Killington, Lienz, Kranjska Gora, Lenzerheide, Ofterschwang, Pyeongchang, Lake Louise, St. Moritz, Val-d’Isère…

Klar wurde dabei, dass die Kreuther bei jeder Station mitgefiebert und mitgefühlt haben. Vicky sei die beste Riesentorläuferin der Welt. „Dein verdienter Lohn ist die Kristallkugel. Du bist die sportliche Botschafterin von Kreuth und die des Skiclubs, und wir finden bestimmt noch viele schöne Platzerl in der Gemeinde, wo wir Dich feiern können“, sagte Götschl, ehe sie Rebensburg eine Kraxe voller Präsente überreichte.

Helga Zimmermann, Kreisvorsitzende des Bayerischen Landes-Sportverbands, versicherte, dass Vicky die Fans immer auf ihrer Seite habe. Und unter Applaus fügte sie hinzu: „Die Kristallkugel erfordert eine beständig gute Leistung. Du kannst stolz auf Dich sein.“

Landkreis-Sportreferentin Sabine Kirchmair lobte: „Du bringst über so viele Jahre so großartige Leistungen, wie das keiner nachvollziehen kann. Und auch wenn es diesmal zu keiner Olympiamedaille gereicht hat, wir finden Dich spitze und feiern Dich.“ Rebensburg sei in der Heimat verwurzelt und nah dran an ihren Fans, würdigte Kirchmair. Und sie sage öffentlich auch mal etwas, das nicht allen so angenehm sei.

Kritik an den Ski-Funktionären, die den vierten Platz bei Olympia nicht zu würdigen wüssten, gab es auch von Florian „Flickä“ Oberlechner, der Viktoria zu den Highlights ihrer Karriere aus Kreuther Sicht bis zurück in die Saison 1993/94 befragte, als Vicky als Fünfjährige Clubmeisterin des Skiclubs Kreuth wurde. Mit jeder Antwort hoben die Kreuther „ihre“ Vicky das vorbereitete Siegertreppchen weiter nach oben, sodass am Ende klar war: In Kreuth ist Rebensburg die unangefochtene Nummer eins. Ausgestattete mit dem entsprechenden Startnummernleibchen vom Skiclub, legte Viktoria Rebensburg mit ihrem Papa Wolfgang ein Tänzchen hin. Sie bedankte sich strahlend – und befand, dass die Kugel nun endlich wieder da sei, wo sie hingehöre, nämlich nach Kreuth.

ak

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