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Tatort: Aus dieser Villa in Kreuth wurden im Frühjahr Kunstgegenstände im Wert von Millionen Euro getragen.

Wann wird ein Mordfall aus dem Raub?

Kreuther Millionenraub: Inzwischen 13 Tatverdächtige

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Kreuth - Neue Erkenntnisse bei dem spektakulären Fall um den ominösen Tod einer reichen Kreuther Witwe - und den Millionenraub aus ihrem Haus: Offenbar gab es noch mehr Täter.

Lange war es ruhig um die Ermittlungen nach dem mysteriösen Tod der Kreuther Witwe, die im Alter von 95-Jahren im am 22. März diesen Jahres starb. Kurz vor ihrem Tod räumten laut Polizei ihre Pflegerin und ihr Hausmeister zusammen mit einem dritten Tatverdächtigen die Villa der Witwe komplett aus. Ihre Beute: Kunstschätze in Millionenhöhe. Auch der Ehemann der Pflegerin wurde verdächtigt. 

Nachbarn beobachteten die Aktion. Die Kripo schaltete sich ein und exhumierte auch die Leiche der Kreutherin. Im weiteren Ermittlungsverlauf wurde ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen. Dieser, ein 66-Jähriger aus dem Landkreis Miesbach, sowie Hausmeister und Pflegerin sitzen auch nach wie vor in Untersuchungshaft. Der Ehemann der Pflegerin wurde bereits Ende Juni wieder aus der Haft entlassen. 

Die Obduktion der Kreutherin nahm ebenfalls sehr viel Zeit in Anspruch. Die Untersuchungen sind auch noch nicht abgeschlossen. Ein toxikologisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben. Doch dessen Ergebnisse stehen laut Andrea Grape, Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II, nach wie vor aus.

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft ihren Kreis der Verdächtigen nochmals erheblich erweitert. Insgesamt gibt es inzwischen 13 Beschuldigte. Es wird momentan in Richtung schwerer Bandendiebstahl ermittelt. Als Strafmaß ist dafür eine Spannweite von einem bis zehn Jahren Freiheitsstrafe vorgesehen. Bei Mord sähe die Sache freilich nochmal ganz anders aus. Grape: "Die Ermittlungen dauern an."

kmm

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