Leonhardi 2017 in Kreuth im Schneetreiben - die Bilder
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Kalt aber festlich

Leonhardi 2017 in Kreuth zwischen Schnee und Regen - die Bilder

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So eine Wallfahrt ist halt kein Zuckerschlecken. Die Leonhardi-Fahrer in Kreuth haben sich heuer ihren Segen jedenfalls hart erkämpft - durch Regen und Schneetreiben. Die Bilder.

Kreuth – Die Pferde dampften von der Kälte und Nässe, die Mähnen hingen tropfend am Hals herunter, und die Fahnen der Gebirgsschützen mussten mit Plastikhauben vor dem Schneeregen geschützt werden. Auch in diesem Jahr meinte es der Wettergott nicht gut mit den Leonhardi-Wallfahrern in Kreuth. Bei leicht schneebedeckten Wiesen, Nieselregen und nur etwas über null Grad erbaten sich die hartgesottenen Pferdefreunde am gestrigen Montag den Segen des Heiligen Leonhards.

Die Kreuther Leonhardifahrt ist die älteste in ganz Bayern. Das älteste Zeugnis geht auf das Jahr 1442 zurück. Jedes Jahr am 6. November gedenken zahlreiche Mitglieder der Trachtenvereine, Schützenkompanien und Musikkapellen des Heiligen Leonhards, dem Schutzheiligen der Pferde.

Um 9.30 Uhr lud Dekan Monsignore Pfarrer Walter Waldschütz zusammen mit Domkapitular und Stadtpfarrer von Moosburg Reinhold Föckersperger zum Gottesdienst in die Pfarrkirche St. Leonhard. Vor vollen Reihen – Nicht-Wallfahrer fanden leider keinen Platz mehr in der Kirche – hielt Föckersperger seine Predigt zu Ehren des Heiligen Leonhards. „Er ist ein Symbol dafür, dass Mensch und Tier zusammenhalten“, erinnerte der Domkapitular an den Schutzpatron des Viehs.

Auch Ilse Aigner, bayerische Wirtschaftsministerin, Landrat Wolfgang Rzehak und Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider lauschten den Worten der Pfarrer im Gottesdienst, der von der Blasmusik feierlich umrahmt wurde. „Leonhardi ist bei uns noch ein wichtiger Feiertag“, sagte Waldschütz stolz. „Wenigstens an dem Tag ist die Kirche in Ordnung.“ Und er ergänzte: „Kreuth ist da, wo die Fuhrleute in die Kirche gehen und den Segen erbitten und nicht warten, bis sie gesegnet werden.“

Nach dem einstündigen Gottesdienst bestiegen die Schalkfrauen, Gebirgsschützen und Musiker ihre Wagen vor der Dorfkirche. Die Fuhrleute und Reiter machten sich bereit für die Rundfahrt um die Kirche und das Dorf, vor der sie mit Weihwasser und Weihrauch den Segen des Heiligen Leonhards erhielten. Dreimal führte sie der Weg an der Kirche vorbei.

Zur Rundfahrt waren doch ein paar Zuschauer gekommen, um die Frauen in ihren prächtigen Gewändern, die Männer in ihrer festlichen Tracht und die kunstvoll geschmückten Pferde und Wagen zu bestaunen. Aufgrund des winterlichen Wetters waren die Gehsteige allerdings nur mager bevölkert.

Dem Wetter trotzten die etwa 30 Gespanne mit ihren prächtig verzierten Truhenwagen und mit Kränzen geschmückten Daxwagen. Haflinger, Kaltblüter und sogar Shettlandponies stolzierten eingeflochten und geschmückt bei der ältesten Leonhardifahrt Bayerns durch die Gemeinde. Die Stimmung bei den Wallfahrern war trotz der Kälte gut. Das Rezept dafür verrieten die Schwestern Regina (16) und Barbara (21) März, die im Truhenwagen der Gmunder Schützen den Segen des Heiligen Leonhard erhielten: „Möglichst warm anziehen“, sagte Regina März. Schwester Barbara ergänzte: „Dicke Stiefel, dicke Socken, Strumpfhose, Schal und der Fuchspelz dürfen nicht fehlen.“ Und für die Wärme von innen half die Thermoskanne mit heißem Tee.

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