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Durch dieses Zelt biss der Fuchs in die Hand und das Gesicht des achtjährigen Buben. 

Nach Attacke auf Achtjährigen, der im Zelt schlief

Jäger erlegt Fuchs - war es das „abnormale“ Tier? 

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Nach der Attacke auf einen Achtjährigen hat der Revierjäger in Kreuth einen Fuchs erlegt. Doch ist es tatsächlich das besagte abnormale Tier?

Scharling – Es war ein Erlebnis, das Kilian Hacker (8) aus Scharling so schnell nicht vergessen wird: Ein Fuchs ihn nachts im Schlaf in einem Zelt überrascht und in die Hand und ins Gesicht gebissen. Während sich der Bub von dem Schock und den Verletzungen erholt, hat der zuständige Revierjäger gehandelt.

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Die Eltern des Schülers hatten nach dem Vorfall bei Behörden und Jägern Alarm geschlagen, zumal es in den vergangenen Jahren schon mehrere ähnliche Fälle in Scharling gegeben hatte. Auch der Vater des Buben wurde schon von einem Fuchs gebissen. Nach dem jüngsten Vorfall hatte das Landratsamt nun eine Schießerlaubnis erteilt.

Nach Fuchs-Attacke auf Achtjährigen in Scharling: Tier tappte zunächst in Lebendfalle

 Und tatsächlich hat es nicht lange gedauert, bis ein Fuchs in die Falle tappte. In der Nacht auf Montag konnte er im Garten der Familie zunächst in eine Lebendfalle gelockt werden. Am Morgen dann kam der zuständige Revierjäger und tötete das Tier. Ob es sich tatsächlich um besagten Fuchs handelt, muss noch geklärt werden. Die Familie hat einen DNA-Test gefordert. „Erst dann haben wir Sicherheit“, sagt Inge Hacker, Mutter des verletzten Buben.

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 Fuchs-Attacke am Tegernsee: „Problem oft hausgemacht“

„Der Fuchs hatte ein absolut abnormales Verhalten“, verteidigt Jäger Hannes Deininger die Tötung des Tieres. So etwas habe er noch nie erlebt. „Und ich geh’ seit 50 Jahren zur Jagd.“ Allerdings sei inzwischen bekannt, dass Füchse immer häufiger in Wohngebiete kommen und immer vertrauter und frecher würden. „Das Problem ist aber auch oft hausgemacht“, so der 65-Jährige. „Essensreste werden auf den Kompost geworfen, Katzen vor dem Haus gefüttert, Füchse von unvernünftigen Menschen teilweise angefüttert.“ Auch würden die Käfige von Kleintieren ins Freie gestellt. „Das lockt die Füchse an“, sagt Jäger Hannes Deininger. 

 gr

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