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Klaus Wiesner (54) bedankt sich schon jetzt für die große Unterstützung. 

Nach dem Feuer in Trinis

Welle der Hilfsbereitschaft für die Brandopfer

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Die Brandopfer von Trinis haben ihr komplettes Hab und Gut verloren. Umso größer ist die Freude über die Welle der Hilfsbereitschaft im Tegernseer Tal.

Kreuth – Der Brand in Trinis, der das Einfamilienhaus von Klaus Wiesner in Schutt und Asche legte, ist eine Tragödie für den 54-jährigen Kreuther, seine Lebensgefährtin und die Mieterin. Sie alle stehen vor dem Nichts. Ihr komplettes Hab und Gut wurde ein Raub der Flammen, ausgelöst aller Wahrscheinlichkeit nach durch heiße Asche, die im Carport gelagert worden war.

Umso größer ist die Freude über die Welle der Hilfsbereitschaft, die Wiesner nach dem Unglück erreicht. Nachbar Hans Götschl hatte eine Spendenaktion ins Leben gerufen, an der sich seither unzählige hilfsbereite Tal-Bürger, Freunde und Nachbarn beteiligen. Sie überweisen unterschiedlich hohe Beträge, um den Brandopfern aus der Patsche zu helfen. „Es ist so toll, wie hilfsbereit sich alle zeigen“, bedankt sich Wiesner. Wo er auch hinkomme, überall würden ihm die Menschen Unterstützungsangebote machen. Aufgefangen von guten Freunden, habe er die Weihnachtstage verbracht. Sebastian und Andreas Hiederer, die Wirtsleute der Wildbachhütte auf der Sutten, wo Wiesner regelmäßig mit seinem Musikanten-Trio auftritt, stellten eine Ferienwohnung zur Verfügung. Auch in der Schwaigeralm sei er an Weihnachten zum Essen eingeladen gewesen.

Riesig freue er sich auch, dass ihm Bürgermeister Josef Bierschneider unter die Arme greife. So soll der Wiederaufbau des Hauses zusammen mit dem Landratsamt schnell ermöglicht werden. „Erst, wenn ich alles schriftlich von der Versicherung habe, können wir an das Abtragen des Schutts denken“, sagt Wiesner. 

Zu Allem kommen nun auch gesundheitliche Probleme: In den den nächsten Tagen muss sich Wiesner einer Bandscheiben-OP unterziehen. 

gr

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