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Strahlend nahm Herzogin Helene (r.) im April die Schlüssel von Ursula Männle entgegen.

Herzogin Helene bei nicht öffentlicher Sitzung des Gemeinderates

Rätselraten um  Wildbad Kreuth

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Kreuth - Wie geht es weiter mit Wildbad Kreuth? Im April hieß es, Verhandlungen mit einem Investor seien auf der Zielgeraden. Konkretes ist aber immer noch nicht bekannt.

Nur kurz wurde Herzogin Helene in Bayern bei der Kreuther Gemeinderatssitzung gesichtet. Sie kam, als der nicht öffentliche Teil begann. Wurde dort über die Zukunft von Wildbad Kreuth gesprochen? Bürgermeister Josef Bierschneider (CSU) sagt nur: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Er sei hoffnungsvoll, was die Entwicklung angehe. Mehr werde er aber nicht sagen, macht Bierschneider klar. Dies sei Sache der Herzogin. 

Die wiederum hat Anfragen unserer Zeitung zum aktuellen Sachstand bisher nicht beantwortet. Was sie sich für Wildbad Kreuth vorstellt, ist allerdings kein Geheimnis. Schon im Januar erklärte die Herzogin, Wildbad Kreuth werde in zehn Jahren ein gut eingeführtes Resort-Hotel sein, das sich von den übrigen Hotels im Tegernseer Tal abgrenze. Überaus optimistisch wirkte die 43-Jährige auch, als sie im April die Schlüssel für das ehrwürdige Gebäude in ihre Hand nahm. „Das Haus hat eine fabelhafte Zukunft“, ließ sie beim vorerst letzten Pressetermin in Wildbad Kreuth wissen. 

Wie berichtet, kamen viele Medienvertreter, als sich Ursula Männle im Namen der Hanns-Seidel-Stiftung wehmütig verabschiedete. Seitdem ist es still geworden um den Ort legendärer CSU-Tagungen. Bislang scheint das Gebäude völlig unverändert zu sein. Die erste Begutachtung hatte die Herzogin aber schon für den Tag der Schlüsselübergabe beauftragt. Sogleich schlossen sich die Türen für die Medienvertreter, während Sachverständige einen Rundgang durch das leer geräumten Gebäude unternahmen. Es gelte, den Sanierungs- und Modernisierungsaufwand abzuschätzen, erklärte Herzogin Helene damals. Erst dann könnten die „weit fortgeschrittenen“ Verhandlungen mit dem möglichen Investor abgeschlossen werden. Wildbad Kreuth ist auch das Elternhaus der Herzogin. Sie verbrachte ihre Kindheit an dem Ort, der für sie „der schönste Ort auf Gottes Boden“ ist – und wohnt seit 2004 wieder dort.

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