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Diese Villa wurde ausgeräumt. 

Obduktionsergebnis  liegt vor

Raub aus Villa: Kein  Hinweis auf Gewalttat

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Kreuth - Während die 95-jährige Besitzerin eine Kreuther Villa im Seniorenheim war, räumten Angestellte das Haus leer. Nach ihrem Tod kam der Verdacht auf, die Frau könnte Opfer eines Mordes sein. 

Weil der Verdacht bestand, dass die 95-jährige Besitzerin einer Villa in Kreuth ermordet worden sein könnte, veranlassten die Ermittler eine Exhumierung und Obduktion. Deren Ergebnis liegt inzwischen vor. 

„Es haben sich keine Hinweise auf eine Gewalttat ergeben“, erklärt Ken Heidenreich als Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wie berichtet, starb die ehemaligen Antiquitätenhändlerin am 22. März im Krankenhaus Agatharied. Zuvor war sie in einem Seniorenheim im Tegernseer Tal betreut worden. Unterdessen räumte anscheinend der Hausmeister und ein Ehepaar, das sich um die Frau gekümmert hatte, die kostbar eingerichtete Villa aus. Auch ein weiterer Mann aus dem Landkreis Miesbach wirkte dabei mit. Alle vier sitzen aktuell noch in Untersuchungshaft. 

Wie hoch der Wert der Beute ist, steht immer nicht fest. „Aber er bewegt sich in Millionenhöhe“, meint Heidenreich. Die Ermittlungen seien noch im Gange. Mit ihrem Abschluss sei bis zum Jahresende zu rechnen.

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