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Mit Holzstämmen wurde der Steig befestigt, um Erosionsschäden vorzubeugen. 

DAV schließt 60.000 Euro-Maßnahme ab

Beliebter Steig zur Tegernseer Hütte aufwendig saniert

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Unter großem Aufwand wurde der Südanstieg zur Tegernseer Hütte in Kreuth neu hergerichtet. Für den Alpenverein bedeutet dies nicht nur finanziellen Aufwand. Die Mitglieder haben selbst mit angepackt.

Kreuth – Die Tegernseer Hütte zwischen Ross- und Buchstein ist ein begehrtes Wanderziel. Viele Bergsteiger nutzen den Südanstieg von Bayerwald/Kreuth aus, um zu der bewirtschafteten Alpenvereins-Hütte zu gelangen. Weil der Steig bereits stark ausgespült und der Erosion ausgesetzt war, wurde der Weg nun umfassend saniert. Auftragsvolumen: 60.000 Euro. Einen Teil der Kosten – und der Arbeiten – trägt auch die zuständige DAV-Sektion Tegernsee.

Der Schutz der Berglandschaft stand bei dieser Sanierungsmaßnahme im Vordergrund, wie Carolin Machl, Leiterin der Tegernseer DAV-Geschäftsstelle mitteilt. „Es ging darum, Erosionsschäden vorzubeugen und zu reduzieren“, sagt sie. Weil die Arbeiten auf dem 1,5 Kilometer langen Teilabschnitt zwischen Sonnbergalm-Niederleger und Sonnbergalm-Hochleger ein zu großer Aufwand für die ehrenamtlichen Mitglieder bedeutet hätte, sei der Auftrag an das Forstunternehmen Jakob Wiedemann aus Lenggries vergeben worden, berichtet Machl. Allerdings hätten zahlreiche ehrenamtliche Helfer der Sektion tatkräftig mit angepackt, um die Kosten im Rahmen zu halten.

Lesen Sie hier ein Porträt über die Alpenvereins-Sektion Tegernsee: Die Tegernseer Hütte: Ein Adlernest mit riesiger Fangemeinde

In einer dreiwöchigen Aktion wurde der Steig auf diese Weise neu hergerichtet. „Das sind körperlich sehr anstrengende Arbeiten“, erläutert Machl. Das Material, darunter schwere Akazienstämme, sei teils mit Hilfe eines Hubschraubers nach oben transportiert worden. Die Stämme wurden als Treppenstufen im Steig verbaut. Der Ablauf des Wassers soll so entsprechend gelenkt werden. Um Schäden vorzubeugen sei es natürlich auch hilfreich, wenn die Wanderer auf den ausgewiesenen Wegen bleiben würden, betont die Geschäftsstellen-Leiterin.

Die Kosten für die Maßnahme trägt laut Machl zu 50 Prozent der Freistaat Bayern, 30 Prozent übernimmt der Hauptverband des Deutschen Alpenvereins, 20 Prozent verbleiben bei der Sektion. Allerdings habe sich auch die Gemeinde Kreuth mit circa 7000 Euro an der Sanierung beteiligt, was wiederum der Sektion zugute komme.

Hier finden Sie den Artikel: Neue Geschäftsstelle: Alpenverein berät in Rosenstraße

Am nächsten Donnerstag, 5. September, dient der frisch sanierte Weg gleich als Schauplatz eines Termins mit Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. Gemeinsam mit Vertretern des DAV wandert der Minister von Bayerwald aus zur Tegernseer Hütte, um dort unter anderem die Themen Wegepflege und Instandhaltung von Alpenvereinshütten zu erörtern.

Ein Jahr Bergsteigerdorf Kreuth: Siegel nicht nur ein „Marketing-Humbug“

gab

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