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Am Tegernsee ist sie gestorben und begraben. Jetzt soll die alte Dame dort wohl auch wieder ausgegraben werden

Ominöser Todesfall am Tegernsee

Kreutherin soll offenbar exhumiert werden: War es Mord?

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Kreuth – Gab es in einem Seniorenheim am Tegernsee einen Mord? Der Tod einer älteren Frau Ende März wirft Fragen auf. Nun ermittelt offenbar die Kriminalpolizei.

Es soll sich um eine Seniorin handeln, die früher einmal ein Antiquitätengeschäft in Rottach-Egern betrieben hat. Die Dame war gesundheitlich angeschlagen und lebte darum in dem Seniorenheim. Dem Vernehmen nach fühlte sie sich aber wieder auf dem Weg der Besserung. Offenbar dachte sie daran, wieder in ihre Villa in Kreuth zurückzukehren. Doch dazu kam es nicht. Die Frau starb plötzlich und wurde beerdigt. 

Manchen ließ ihr überraschender Tod jedoch keine Ruhe. Offenbar gibt es Zweifel daran, dass die Seniorin tatsächlich eines natürlichen Todes gestorben ist. Die Gerüchteküche brodelt. Es heißt, die Kripo Miesbach habe die Ermittlungen aufgenommen und führe zahlreiche Befragungen durch. Den Aussagen zufolge befinden sich aktuell zwei Verdächtige in U-Haft. 

Offenbar werde auch darüber nachgedacht, die Verstorbene zu exhumieren, um die Todesursache noch zu klären. Aussagen, die die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern am Donnerstagnachmittag auf Nachfrage unserer Zeitung nicht bestätigen wollte. Es dürfte sich aber doch um mehr handeln als nur um ein Gerücht. Dass ermittelt wird, daran besteht eigentlich kein Zweifel. Derzeit könne er zwar zu der Sache nichts sagen, erklärte Andreas Guske als Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern. Er kündigte aber bereits für Freitag nähere Informationen der Polizei in der Sache an.

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