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Im TV zu sehen: Küchendirektor Franz-Josef Unterlechner vom Bachmair Weissach.

Im Interview

„Top Chef Germany“ auf Sat.1: Franz-Josef Unterlechner - Sternekoch am Tegernsee - siegt

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Die deutsche Version der preisgekrönten TV-Koch-Show „Top Chef“ auf Sat.1 ist vorbei - und ein Spitzenkoch vom Tegernsee ist der Sieger. So fühlt er sich nach dem Sieg.

Update, 14. Juni: Kreuth 

– Unter anderem mit seinem gegrillten Milchlamm mit konvierter Aubergine, Bohnen und orientalischem Couscous hat Franz-Josef Unterlechner punkten können. Der Küchendirektor des Bachmair Weissach hat damit die Kochsendung „Top Chef Germany“ gewonnen. Das Finale wurde am Dienstagabend auf Sat.1 ausgestrahlt. Unterlechner hat sich damit gegen insgesamt elf deutsche Spitzenköche durchgesetzt.

In „Top Chef Germany“ müssen die Kandidaten in jeder Sendung unterschiedliche Herausforderungen meistern. Anschließend stellten sie sich dem Urteil der Jury um „Jahrhundertkoch“ Eckart Witzigmann. Der 33-jährige Unterlechner erhält als frisch gebackener „Top Chef Germany“ 50 000 Euro und ein ausführliches Porträt im Food-Magazin Der Feinschmecker.

Lesen Sie hier ein exklusives Interview mit Franz Unterlechner nach seinem Sieg.

Interview zum Beginn von Top Chef Germany vom 8. Mai

Kreuth - Franz-Josef Unterlechner, Küchendirektor des Hotels Bachmair Weissach, kocht mit bei „Top Chef“ am Mittwochabend auf Sat. 1.Wir sprachen mit ihm über sein TV-Engagement.

Herr Unterlechner, wie sind Sie zu „Top Chef Germany“ gekommen?

Unterlechner: Ich habe einen Post auf Facebook gelesen, dass es die Show geben soll und dass Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann in der Jury sitzen wird – neben Foodkritikerin Alexandra Kilian und Sternekoch Peter Maria Schnurr. Ich habe mich Anfang Dezember einfach beworben.

Wann wurde gedreht?

Unterlechner: Ende Februar bis Mitte März in Berlin im Studio – eine Challenge war in einer Markthalle in Berlin-Moabit. Vier meiner Konkurrenten haben bereits einen Stern erkocht. Es war knallharter Wettkampf zwischen uns allen. Aber genau darin hat es harmonisiert – wir haben uns alle gut verstanden.

Durften Sie kochen, was sie wollten?

Unterlechner: Nein, es wird allen dasselbe Thema vorgelegt – das gilt es zu interpretieren. Für das Thema „Kulinarisches Ich“ habe ich mich für ein glasiertes Kalbsbries mit Lardo-Erbsen-Ravioli und Bellotaschinken entschieden. Ein eigentlich bodenständiges, geradliniges Gericht, aber mit gewissem Feinsinn und Exklusivität. Es war in jeder Beziehung ein High-End-Niveau.

Was erwartet die Jury?

Unterlechner: Der Geschmack steht ganz vorne. Auch dass es toll aussieht und handwerklich stimmt, ist ausschlaggebend.

Konnten Sie Ihre Handschrift erkennbar zeigen?

Unterlechner: Ja, ich denke schon, dass ich es geschafft habe, den Feinsinn meiner Küche zu transportieren. Sie steht für Geschmack, mit dem jeder etwas anfangen kann, und die Feinsinn ausstrahlt.

Lernt man etwas bei diesen High-End-Gerichten?

Unterlechner: Der Zuschauer kann viel bei der Show lernen. Er soll inspiriert werden, sich auszuprobieren und sich an bestimmte Gerichte ranzutrauen.

Wie sehen Sie Ihre Teilnahme im Nachhinein?

Unterlechner: Diese Show ist die Königin der Kochshows. Sie läuft seit 13 Jahren in den USA und ist quasi auf der ganzen Welt ein Mega-Erfolg. Für mich war es eine tolle Erfahrung. Ich habe viel gelernt und coole Leute kennengelernt. Es hat einfach richtig Spaß gemacht.

Das ist Franz-Josef Unterlechner - Kandidat bei „Top Chef“ auf Sat. 1

Franz-Josef Unterlechner lernte im „Lenbach“ bei Ali Güngörmüs, wurde 2010 nach Abschluss der Steigenberger Akademie Küchenmeister und stellte sein Können im Restaurant „Überfahrt“ bei Christian Jürgens und im „Königshof“ bei Martin Fauster unter Beweis. 

2005 gewann er den Titel „Bayerischer Meister der Köche“ und belegte 2018 Platz zwei beim „Bocuse d’Or Germany“. Seit Herbst 2018 ist er Küchendirektor des Hotels Bachmair Weissach. Jetzt will sich der 33-Jährige mit elf anderen Spitzenköchen – darunter drei weiblichen – messen. Viele kommen aus der Sterne-Gastronomie oder sind mit einem Michelin-Stern dekoriert. 

Gegen sie musste er sechs Runden bestehen. Das Bachmair begleitet die TV-Show mit einem Public Viewing in seiner Mizu Bar.

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ak

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